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Dresdner Eislöwen feiern Kantersieg

Eishockey Dresdner Eislöwen feiern Kantersieg

Die Dresdner Eislöwen haben ihre Jagd auf Platz sechs mit einem sensationellen Kantersieg fortgesetzt. Das Team von Trainer Bill Stewart fegte die Starbulls Rosenheim vor 2288 Zuschauern mit 9:3 (2:0, 4:2, 3:1) regelrecht vom Eis. Damit landeten die Elbestädter unter ihren neuen Trainer den neunten Sieg im elften Spiel.

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Max Campbell setzt sich gegen Rosenheims Josef Frank durch und erzielt das 2:0 für die Eislöwen.
 

Quelle: Foto: Wolfgang Fehrmann

Rosenheim/Dresden.  Die Dresdner Eislöwen haben ihre Jagd auf Platz sechs mit einem sensationellen Kantersieg fortgesetzt. Das Team von Trainer Bill Stewart fegte die Starbulls Rosenheim vor 2288 Zuschauern mit 9:3 (2:0, 4:2, 3:1) regelrecht vom Eis. Damit landeten die Elbestädter unter ihren neuen Trainer den neunten Sieg im elften Spiel und wiesen vor allem einen direkten Konkurrenten deutlich in die Schranken. Und weil auch die Frankfurter Löwen in Riessersee Federn lassen mussten, verkürzten die Eislöwen den Rückstand auf den begehrten Platz sechs und können morgen im Duell bei den Frankfurtern nach Punkten mit den Löwen ausgleichen.

Die Elbestädter, die kurzfristig auf Marius Garten (Magen-Darm-Infekt) verzichten mussten, legten einen perfekten Start in die Partie hin. Schon in der 6. Minute brachte „Goldhelm“ Harrison Reed sein Team mit 1:0 in Front. Nur fünf Minuten später markierte Sturmpartner Max Campbell das 2:0. Das gab den Elbestädtern das nötige Selbstvertrauen und sie bestimmten das Geschehen. Selbst ein 3:5-Unterzahlspiel überstanden sie ohne Gegentreffer. Daran hatte auch Keeper Marvin Cüpper einen großen Anteil, der sich als sicherer Rückhalt erwies.

Nach dem Pausentee verpassten die Schützlinge von Bill Stewart den Gastgebern gleich die nächste kalte Dusche. Nur 57 Sekunden nach Wiederbeginn netzte Kapitän Steven Rupprich zum 3:0 ein. Und das Scheibenschießen ging munter weiter. In der 26. Minute konnte erneut Harrison Reed mit seinem 19. Saisontreffer auf 4:0 erhöhen.

Starbulls Trainer Franz Steer reagierte und tauschte seine Torhüter. Für Lukas Steinhauer kam Timo Herden. Als
 wenig später mit Mirko Sacher und Jeffrey Szwez gleich zwei Eislöwen in der Kühlbox schmorten, gelang Josef Frank in doppelter Überzahl das 1:4 (29.). Aber die Eislöwen ließen mit der Antwort nicht lange auf sich warten. In der 32. Minute hämmer­-
te Dominik Grafenthin die Scheibe zum 5:1 in den Winkel und drei Minuten danach musste Herden erneut hinter sich greifen – Feodor Boiarchinov netzte zum 6:1 ein.

Nun zeichnete sich langsam aber sicher ein Debakel für die Hausherren ab. Aufregung gab es bei den Rosenheimern, als Arturs Kruminsch Gegenspieler C.J. Strech mit hohem Stock im Gesicht verletzte. Die Fans der Gastgeber forderten eine Spieldauerdisziplinarstrafe, doch Schiedsrichter Ulpi Sicorschi war gnädig, schickte Kruminsch nur mit einer Zeitstrafe in die Box. Weil auch David Rodman dort schon saß, gelang den Rosenheimer in der nächsten doppelten Überzahlsituation das 3:6 (44.) durch David Vallorani. Aber auch diesmal schlugen die Eislöwen postwendend zurück.

Max Campbell stellte nur eine Minute später mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den alten Abstand wieder her. Und weil die Stewart-Schützlinge ihren Torhunger noch nicht gestillt hatten, schraubten David Rodman (53.) und noch einmal Max Campbell (60.) das Ergebnis weiter in die Höhe.

Von Astrid Hofmann

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