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Dresdner Eislöwen feiern Derbysieg im Sahnpark

Dresdner Eislöwen feiern Derbysieg im Sahnpark

Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau nach einem spannenden und dramatischen Spiel mit 5:4 (1:0, 1:3, 3:1) gewonnen.

Dresden .

Damit feierten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch den zweiten Saisonsieg und können jetzt dem ersten Heimspiel am kommenden Sonntag entspannt entgegensehen. Die knapp 5100 Fans, darunter etwa 700 Anhänger aus Dresden, erlebten einen stimmungsvollen Auftakt mit fast 4000 Wunderkerzen im Sahnpark. Den besseren Start auf dem Eis erwischten die Gäste aus der Landeshauptstadt. In der 16. Minute konnte Carsten Gosdeck beim ersten Powerplay den Puck von der blauen Linie in die Maschen hämmern. Nach der Pause agierten die Gastgeber druckvoller, während sich die Elbestädter ein paar unnötige Fehler leisteten. Die beiden NHL-Stars Wayne Simmonds und Chris Stewart wussten diese zu nutzen. Als Simmonds in der 24. Minute auf das Dresdner Gehäuse zustürmte, lenkte Martin Heider den Puck unglücklich ins eigene Tor. Nur eine Minute später traf Stewart zum 2:1 für die Hausherren.

"Wichtig war, dass wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen ließen, sondern weiter unser Spiel aufgezogen haben", zeigte sich Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch später zufrieden. Nachdem André Mücke (27.) den Ausgleich erzielte, gingen die Crimmitschauer durch Martin Heinisch (28.) erneut in Front. Dennoch kämpften die Eislöwen unverdrossen weiter, überstanden mehrere Unterzahlspiele unbeschadet. Allerdings vergab Hugo Boisvert in der 50. Minute einen Penalty und damit den möglichen Ausgleich. Den besorgte zwei Minuten später Jari Pietsch. Und in den dramatischen Schlussminuten bewiesen die Dresdner Nervenstärke. David Hajek sorgte in der 56. Minute für die 4:3-Führung, Carsten Gosdeck beförderte den Puck 59 Sekunden vor Schluss ins leere Gehäuse der Gastgeber. Zwar traf auch Wayne Simmonds noch einmal, doch das war nur noch Ergebniskosmetik.

Mit diesem Sieg beendeten die Elbestädter die Heimsiegesserie der Eispiraten, die nun ohne die beiden NHL-Stars auskommen müssen. Beide ziehen angeblich weiter nach Tschechien.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2012

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