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Dresdner Eislöwen feiern Derbysieg gegen Crimmitschau

Eishockey Dresdner Eislöwen feiern Derbysieg gegen Crimmitschau

Das war Freude und Erleichterung pur. Die Dresdner Eislöwen haben sich nach der bitteren Pleite in Weißwasser gestern beim nächsten Sachsenderby den Frust von der Seele geschossen. Sie setzten sich vor 3694 Zuschauern in eigener Halle gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) durch und feierten damit den dritten Saisonsieg.

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Eislöwe Marius Garten (2. v. l.) ist umringt von Eispiraten. Dennoch konnten sich die Dresdner immer wieder befreien und siegten letztlich verdient.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Das war Freude und Erleichterung pur. Die Dresdner Eislöwen haben sich nach der bitteren Pleite in Weißwasser gestern beim nächsten Sachsenderby den Frust von der Seele geschossen. Sie setzten sich vor 3694 Zuschauern in eigener Halle gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) durch und feierten damit den dritten Saisonsieg. Dagegen müssen die Gäste aus dem Sahnpark weiter auf den ersten Auswärtserfolg warten.

Die Eislöwen setzten sich von Beginn an im gegnerischen Drittel fest. Schon in der 2. Minute musste Eispiraten-Goldhelm Erik Gollenbeck in die Kühlbox. Die Dresdner zogen ihr Powerplay auf, aber erst als der Sünder von der Strafbank kam, knackten sie die gegnerische Abwehr. Mirko Sacher passte auf Brendan Cook, der von rechts den Puck ins obere linke Eck zur 1:0-Führung (4.) nagelte. Blau-weißer Jubel. Dennoch war der Treffer nicht die erhoffte Initialzündung. Die Freude währte nur drei Minuten bis zum Ausgleich. Bei einem Überzahlspiel lupfte Patrick Pohl den Puck über die Schulter von Kevin Nastiuk in die Maschen. Der Gegentreffer hinterließ seine Wirkung. Während Crimmitschau Oberwasser bekam, gerieten die Dresdner ins Schwimmen, leisteten sich mehrfach leichte Puckverluste. Erst in den letzten Minuten vor der Pause fingen sich die Stewart-Männer und prüften ihrerseits mehrfach Ryan Nie.

Nach der Pause setzten die Hausherren die Eispiraten unter Druck. Als Mark Lee von den Gästen in die Kühlbox musste, nutzten die Eislöwen die Chance. Mirko Sacher netzte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:1 (27.) ein. Damit bestätigten die Elbestädter ihren Ruf als bestes Powerplay-Team der Liga. Die Hausherren übernahmen das Zepter, konnten aus der optischen Überlegenheit aber noch kein Kapital schlagen.

Mit dem knappen Vorsprung ging es zum zweiten Pausentee. Während die Cracks Kraft tankten, nutzte Eislöwen-Fan Patrick die Gunst der Stunde, um seiner Freundin Luisa auf dem Eis einen Heiratsantrag zu machen. Unter dem Beifall des Publikums sagte sie „Ja“.

Mit frischem Elan kamen die Blau-Weißen zurück und setzten gleich die ersten Akzente. In der 49. Minute dann die Vorentscheidung. Mit einem schnellen Spielzug tankten sich die Gastgeber vors gegnerische Tor und erneut Mirko Sacher vollendete zur 3:1-Führung. Jetzt war der Bann endgültig gebrochen. In der 52. Minute band ausgerechnet der junge Förderlizenzspieler Mick Köhler mit dem vierten Tor den „Sack“ endgültig zu.

Nach dem Sieg ließen sich die Cracks von ihren Fans feiern. Besonders Kevin Nastiuk strahlte, denn er bewies weiter ansteigende Form. Ex-Eispirat Alexander Höller, den Crimmitschauer Fans unnötigerweise auspfiffen, meinte erleichtert: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir dieses Derby gewinnen konnten. Ich denke, wir haben das Spiel dominiert und den Eispiraten kaum Raum gegeben. Jetzt können wir paar Stunden glücklich sein, dann geht´s am Sonntag weiter.“ Mirko Sacher erklärte: „Wir hatten die letzten Spiele so viele Chancen und haben sie nicht genutzt. Jetzt sind wir härter zum Tor gegangen und das hat sich ausgezahlt.“

Von Astrid Hofmann

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