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Dresdner Eislöwen fahren "Sechser" ein

Heim- und Auswärtssieg Dresdner Eislöwen fahren "Sechser" ein

Die Dresdner Eislöwen haben ihre kleine Flaute schnell überwunden. Erst feierten sie am Freitag nach starker Heim-Vorstellung gegen die Kassel Huskies einen klaren 5:2-Erfolg (2:1, 2:0, 1:1), am Sonntag ließen sie in Bad Nauheim einen 3:2-Auswärtssieg (1:1, 1:0, 1:1) folgen.

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Thomas Popiesch ist mit der Ausbeute dieses Wochenendes zufrieden.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben ihre kleine Flaute schnell überwunden. Nach drei Niederlagen in Folge kehrten die Elbestädter an diesem Wochenende in der DEL2 in die Erfolgsspur zurück. Erst feierten sie am Freitag nach starker Heim-Vorstellung gegen die Kassel Huskies einen klaren 5:2-Erfolg (2:1, 2:0, 1:1), gestern ließen sie in Bad Nauheim einen 3:2-Auswärtssieg (1:1, 1:0, 1:1) folgen. Mit dem kompletten "Sechser" können sich die Dresdner in der Spitzengruppe (Rang vier) behaupten.

"Die Halloween-Trikots haben uns Glück gebracht", frotzelte Trainer Thomas Popiesch am Freitag nach der souveränen Vorstellung seines Teams gegen die "Schlittenhunde". Zwar begann die Partie mit einem Tor für die Gäste - Jamie MacQueen (5.) hatte nach einem schnellen Konter sein Team in Führung gebracht -, doch die Eislöwen schlugen postwendend zurück. Max Campbell traf im Powerplay (7.) und Feodor Boiarchinov markierte nur drei Minuten später das 2:1 für die Hausherren.

Im zweiten Abschnitt dominierten die Gastgeber noch deutlicher, bauten den Vorsprung durch Tore von Dominik Grafenthin (24.) und David Rodman (28.) aus. Zwar versuchten die Huskies im Schlussdrittel noch mal alles, während die Dresdner einige Chancen ausließen. Doch nachdem MacQueen das 2:4 (55.) erzielt hatte, machte David Rodman in der 58. Minute endgültig alles klar. "Die Eislöwen waren technisch, taktisch, einfach in allen Bereichen besser als wir", musste Gäste-Coach Rico Rossi anerkennen. Thomas Popiesch zeigte sich mit seinen Jungs ebenfalls sehr zufrieden: "Wir haben 40 Minuten sehr gut Eishockey gespielt. Im letzten Drittel, als wir etwas nachlässig wurden, hat dann Brett Jaeger einen super Job gemacht", lobte der Coach seinen Goalie.

In Bad Nauheim starteten die Blau-Weißen perfekt in die Partie. Max Campbell brachte die Eislöwen in der 10. Minute im Powerplay mit 1:0 in Front. Dann allerdings kamen die Gastgeber vor 2276 Zuschauern besser ins Spiel und Joel Keussen gelang ebenfalls in Überzahl (15.) der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt konnte Petr Macholda (34.) sein Team erneut in Führung bringen. Als im Schlussdrittel Vladislav Filin (49.) für die Eislöwen auf 3:1 erhöhte, schien die Partie gelaufen zu sein. Aber die Hessen gaben sich noch längst nicht geschlagen, kamen durch einen Treffer von Andreas Pauli (51.) noch einmal heran. Doch die Eislöwen verteidigten die Führung bis zur Schluss-Sirene und durften damit den nächsten "Dreier" feiern.

"Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben uns in den ersten zehn Minuten gut präsentiert. Nach der Führung haben wir Bad Nauheim allerdings zu viel Raum gegeben. Wir wussten, dass sie tief stehen und auf Konter lauern werden. Im zweiten Drittel haben wir wieder konzentrierter agiert, nur wenig zugelassen und im richtigen Moment die Tore geschossen, so dass der Sieg letztlich in Ordnung geht", erklärte Thomas Popiesch. Nun können seine Spieler erst mal ein paar freie Tage genießen.

Astrid Hofmann

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