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Dresdner Eislöwen erwartet in Bremerhaven ein Endspiel

Eishockey Dresdner Eislöwen erwartet in Bremerhaven ein Endspiel

Zwei Chancen auf den Einzug ins Play-off-Halbfinale haben die Dresdner Cracks nicht nutzen können, nun soll es im letzten Spiel gegen die Pinguine von der Nordsee doch noch klappen. Doch Trainer Bill Stewart hat Personalsorgen.

Mit Zuversicht und Kampfgeist fahren die Dresdner Eislöwen nach Bremerhaven.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Bill Stewart hatte es vorausgesagt: „Diese Serie wird erst im siebenten Spiel entschieden.“ Allerdings war es nicht unbedingt das Ziel des Kanadiers, denn immerhin führten seine Dresdner Eislöwen in der Play-off-Viertelfinalserie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven schon mit 3:1. Doch beide Chancen, den Halbfinaleinzug vorfristig klar zu machen, verpassten seine Schützlinge. Nun kommt es am Donnerstag (20 Uhr) zum Showdown an der Küste.

Mag sein, dass der Tabellenzweite der Vorrunde und damit eigentliche Favorit in dieser Serie jetzt psychologisch im Vorteil ist. Doch die Dresdner Cracks wollen davon nichts wissen. So meint Arturs Kruminsch vor dem Entscheidungsspiel: „Was war, spielt keine Rolle mehr. Natürlich haben wir alle ein paar Spiele in den Knochen, fühlen uns aber dennoch fit und wollen uns den Sieg holen.“

Wie schon zuletzt, so reisten die Eislöwen auch diesmal schon am Mittwoch nach Bremerhaven. Allerdings ohne ihren Kapitän Steven Rupprich, der sich schon zu Beginn des letzten Spiels eine Knieverletzung zuzog. Für den 26-Jährigen ist damit die Saison beendet. „Es ist einfach sehr bitter. Trotzdem denke ich, dass sich die harte Arbeit unseres Teams am Ende auszahlen wird“, so der Stürmer. Mit von der Partie ist auf jeden Fall Brett Jaeger. Ob der Goalie allerdings im Tor stehen wird, stand am Mittwoch noch nicht fest. Am Dienstag hatte der 33-Jährige in der 16. Minute wegen muskulärer Probleme das Eis verlassen müssen. Mit dabei wird der zuletzt gesperrte Jeffrey Szwez sein.

Bill Stewart meint vor dem entscheidenden Spiel: „Jetzt kommt es darauf an, wer am besten mit dem Druck umgehen kann.“ Sami Kaartinen, der wie Marcel Rodman den Eislöwen-Trainer an der Bande unterstützt, glaubt: „Nicht die Kraftfrage ist am wichtigsten, sondern wer mit der größten Cleverness agiert.“ Dazu gehört auch, möglichst wenig Strafen zu kassieren. Nicht immer können das nur die Spieler beeinflussen: „Ich hoffe, dass die Schiedsrichter die Mannschaften die Serie entscheiden lassen“, so Stewart.

In Bremerhaven ist man jetzt ebenfalls optimistisch: „Wir haben den Ruf, die Comebacker der Liga zu sein“, sagte Team-Manager Alfred Prey am Dienstag. „Jetzt schauen wir mal, wer als lachender Sieger vom Eis geht.“ Sollten die Pinguine gewinnen, wartet im Halbfinale Ravensburg, bei einem Sieg der Eislöwen hieße der nächste Gegner Bietigheim.

Von Astrid Hofmann

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