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Dresdner Eislöwen erwarten Bremerhaven zum vierten Spiel

Eishockey Dresdner Eislöwen erwarten Bremerhaven zum vierten Spiel

Die Cracks von Trainer Bill Stewart haben nach ihrem 2:1-Sieg am Dienstag an der Nordseeküste Oberwasser. Das soll nach der vierten Playoff-Partie am Freitagabend ab 19.30 Uhr auch so bleiben.

Eislöwen-Trainer Bill Stewart sieht sein Team noch längst nicht am Ziel.

Quelle: Fran Dehlis

Dresden. Auch wenn seine Mannschaft in der Playoff-Viertelfinalserie mit 2:1 führt, geht Bill Stewart davon aus, dass die Serie über sieben Spiele geht. „Wir haben noch nichts erreicht, stehen wieder vor einer neuen Herausforderung“, betont der Trainer der Dresdner Eislöwen. Seine Cracks lassen allerdings keinen Zweifel, dass sie am Freitag (19.30 Uhr) in der vierten Partie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven ihre Serie ausbauen wollen. „Dieser Auswärtssieg hat die Regeneration noch etwas leichter gemacht und ist zusätzliche Motivation. Deshalb sind wir guter Dinge“, sagt Michael Endraß.

Allerdings ist Stewart überzeugt, dass der Gegner sich noch längst nicht geschlagen gibt: „Sie haben in der Vorrunde nicht umsonst 111 Punkte eingefahren und sie sind neben Bietigheim das stärkste Team in der Liga. Sie verfügen über mehr Tiefe und Talent im Kader als wir. Da müssen wir wirklich alles zeigen, um mithalten zu können“, so der Kanadier, der gleich nach dem knappen Erfolg an der Küste viele Stunden für eine gründliche Analyse aufgewendet hat. „Natürlich müssen wir nach jeder Partie bestimmte Anpassungen vornehmen. Denn in den Playoffs geht es stets darum, zu überleben und sich ein weiteres Spiel zu erkaufen.“

Nicht ganz einverstanden war Stewart zuletzt mit einigen Undiszipliniertheiten: „Wir haben am Dienstag zu viele Strafen genommen. Wir brauchen mehr Disziplin, um im Fünf-gegen-Fünf unsere gesamte Stärke einbringen zu können“, so der Eislöwen-Coach, der aber insgesamt mit seinen Spielern schon sehr zufrieden ist: „Alle Jungs haben ihre Aufgabe zu einhundert Prozent angenommen. Jeder gibt alles, steht für den anderen ein. Und die Jungs haben Spaß. Nur wer diese Mentalität aufs Eis bringen kann, wird Erfolg haben“, weiß Stewart. Ein Extralob erhielt Marius Garten: „Er ist derzeit unser präsentester Spieler, mit und ohne Puck. Er hat wirklich einen großen Sprung in seiner Entwicklung gemacht, seine Fähig- und Fertigkeiten verbessert. Es macht Freude, ihm zuzuschauen.“

Am Freitag kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen, auch Kai Wissmann ist nach einem Spiel Sperre wieder mit von der Partie. Tickets gibt es ab 17 Uhr noch an den Stadionkassen erwerben.

Von Astrid Hofmann

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