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Dresdner Eislöwen erhalten keine Genehmigung für Spiele in der Trainingshalle

Dresdner Eislöwen erhalten keine Genehmigung für Spiele in der Trainingshalle

Die 2. Eishockey-Bundesliga soll auch in der kommenden Saison mit 13 Klubs an den Start gehen. Das haben die Gesellschafter der ESBG in München beschlossen.

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Dresden . Dresden (DNN/ah). Die 2. Eishockey-Bundesliga soll auch in der kommenden Saison mit 13 Klubs an den Start gehen. Das haben die Gesellschafter der ESBG in München beschlossen. So einigten sich die Klub-Vertreter darauf, dass aufgrund der geringen Ligenstärke der sportliche Absteiger, die Fischtown Pinguins Bremerhaven, weiter in der zweithöchsten Spielklasse bleiben können. Bad Tölz hatte keine Lizenz bekommen, dagegen sollen die Landshut Cannibals, denen in erster Instanz die Lizenz verweigert worden war, nun ebenfalls dabei sein. "Sie müssen noch einige Kleinigkeiten nachweisen, aber das dürfte kein Problem sein", berichtete Eislöwen-Geschäftsführer Matthias Broda. Allerdings steht am 21. Juli noch die Sportgerichtsverhandlung für die zunächst verweigerte Lizenz für den Zweitliga-Meister aus.

Für Matthias Broda war vor allem die Diskussion über die derzeitige Situation der Dresdner Eislöwen wichtig. Bekanntlich soll die Sanierung des Daches der Energie-Verbund-Arena mindestens bis Ende Oktober dauern, die Saison beginnt aber bereits am 21. September. Daraus ergibt sich für die Elbestädter eine überaus prekäre Situation (DNN berichtete). "Wenn der Aufsichtsrat der ESBG wollte, könnte uns sofort die Lizenz entzogen werden, da wir keine bespielbare Halle nachweisen können. Doch an so einem Szenario haben auch die anderen Zweitligisten kein Interesse", so Broda, der aber noch einmal auf ein Liquiditätsproblem wegen fehlender Einnahmen aus nicht möglichem Jahreskartenverkauf verweist.

Sicher ist nach der Ligentagung auch, dass die Eislöwen keine erneute Sondergenehmigung für Spiele in der Trainingseishalle bekämen, weil die Maße der Eisfläche nicht den Regeln entsprechen. Möglich wäre dagegen, die Spiele in einer anderen Halle auszutragen, die allen Sicherheits- und sonstigen wichtigen Vorschriften entspricht. Die Klubs der Liga wären zudem auch zu einer Kompromisslösung bereit, nach der die Eislöwen erst einmal nur Auswärtsspiele bestreiten. "Die Gesellschafter mahnten dazu aber rechtzeitige Planungssicherheit an, da Eiszeiten rechtzeitig geblockt werden müssen", erläutert Matthias Broda. Allerdings hätten die Eislöwen auch dann wegen fehlender Heimspiele ein eklatantes finanzielles Problem. Broda mahnt deshalb an: "Wir brauchen schnellstens eine politische Entscheidung von den Verantwortlichen in der Stadt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.07.2012

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