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Dresdner Eislöwen brauchen starke Nerven für die Abstiegsrunde

Dresdner Eislöwen brauchen starke Nerven für die Abstiegsrunde

Mit der 2:6-Niederlage gegen Ravensburg setzten die Dresdner einen eher traurigen Schlusspunkt unter eine insgesamt enttäuschende Vorrunde.

Dresden .

Dresden (DNN). Mit der 2:6-Niederlage gegen Ravensburg setzten die Dresdner einen eher traurigen Schlusspunkt unter eine insgesamt enttäuschende Vorrunde. Mit 52 Punkten beendeten die Elbestädter die Punkterunde auf dem letzten Platz. Noch im letzten Jahr hatte die Eislöwen mit 80 Zählern mit Platz sechs abgeschlossen, waren anschließend sogar ins Halbfinale der Playoffs eingezogen.

Allein 24 Mal verließen die Elbestädter in diesem Winter das Eis ohne einen Punkt, im Jahr davor waren es nur 16 Niederlagen in regulärer Spielzeit. Eine genaue Ursachenanalyse will Trainer Thomas Popiesch aber vor Beginn der alles entscheidenden Abstiegsrunde nicht betreiben. "Das müssen wir nach dem Saisonende in aller Gründlichkeit tun, auch sehen, wo unsere Fehler lagen", hält sich der "Löwen-Bändiger" zurück. Er sagt aber zumindest: "Es gab viele Faktoren, warum es nicht so gelaufen ist, wie wir uns das alle gewünscht hätten. Da waren die wirtschaftlichen Zwänge sicher ein Grund. Dazu kamen äußere Einflüsse. So gab es zum Beispiel nicht mehr so viele preiswerte Spieler auf dem Markt wie im Jahr zuvor. Auch die Verletztenmisere spielt mit hinein. Dadurch bekamen wir nie Konstanz und Sicherheit in unser Spiel", zählt der Coach auf, will aber nicht alles darauf schieben: "Wir haben gefühlte 20 Spiele mit einem Tor Unterschied verloren. Die Chance, mehr Punkte zu gewinnen, war also da."

Aber für Popiesch zählt jetzt nur der Blick nach vorn: "Wir werden uns jetzt voll auf die Abstiegsrunde konzentrieren. Gleich zum Auftakt gegen Crimmitschau müssen wir gemeinsam mit den Fans eine Welle erzeugen, die uns durch diese entscheidende Phase trägt. Da ist natürlich erst einmal die Mannschaft gefragt, den Funken zu entfachen, aber wir brauchen natürlich auch die Unterstützung es gesamten Umfeldes. Denn der mentale Bereich wird ganz entscheidend sein", weiß der 46-Jährige, der bis zum Auftakt am Freitag vor allem noch einmal mit den Special Teams und mit allen Stürmern arbeiten will, damit die Eislöwen mehr Chancen erzwingen und ihre Torausbeute im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen erhöhen. Mit 122 Toren erzielten die Elbestädter in der Vorrunde die wenigsten Treffer aller 13 Mannschaften.

An der wirtschaftlichen Front kämpft derweil Geschäftsführer Matthias Broda, der bei der Stadt 100 000 Euro Verlust wegen der Eishallen-Misere und der damit verbundenen Spielverlegungen einfordern will.

Eislöwen in der Abstiegsrunde

Fr., 16.3. Crimmitschau (H)20 Uhr

Fr., 23.3. SC Riessersee (A)20 Uhr

So., 25.3. Bremerhaven (H)17 Uhr

Fr., 30.3. Crimmitschau (A)20 Uhr

Do., 5.4. Bietigheim Steelers (A)20 Uhr

Sa., 7.4. Bremerhaven (A)16 Uhr

Mo., 9.4. SC Riessersee (H)16 Uhr

Fr., 13.4. Bietigheim Steelers (H)20 Uhr

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2012

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