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Dresdner Eislöwen beziehen Klatsche gegen Bad Nauheim

Dresdner Eislöwen beziehen Klatsche gegen Bad Nauheim

Dem 4:3-Derbysieg am Freitag im Fuchsbau folgte gestern die Ernüchterung. Nach vier Erfolgen in Serie kassierten die Dresdner Eislöwen vor 2883 Zuschauern gegen den EC Bad Nauheim eine bittere 2:7-Schlappe (1:2, 1:4, 0:1).

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Der Dresdner Stefan Chaput (l.) steht mit dem Ex-Dresdner Harry Lange (jetzt Bad Nauheim) beim Bully.

Quelle: Frank Dehlis

In der Tabelle rücken die Mannschaften nach dem gestrigen Spieltag noch enger zusammen. An Spannung dürfte es in der Schlussphase der Vorrunde nicht mangeln.

Im Tor stand diesmal wieder der Berliner Mathias Niederberger, dafür musste Kevin Nastiuk auf der Bank Platz nehmen. Und schon das erste Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Hausherren. In der 9. Minute nutzten die Bad Nauheimer einen Fehler in den Dresdner Reihen und Matt Beca netzte zum 1:0 ein.

Nur fünf Minuten später sorgte Tim May nach einem schönen Spielzug der Hessen für das 2:0. Erst bei einem 5:3-Überzahlspiel konnten die Eislöwen durch einen Nachschuss von Steven Rupprich den Anschluss erzielen. "Ich hatte gehofft, dass wir die Zerfahrenheit und Nervosität der Anfangsphase danach ablegen können, aber das war leider nicht der Fall", gab Trainer Thomas Popiesch später zu. Zu Beginn versuchten seine Schützlinge Druck aufzubauen, doch spätestens bei Gäste-Keeper Jan Guryca war Feierabend. Ganz anders die Bad Nauheimer. Mit schnellem Umkehrspiel, bei dem sie immer wieder von Fehlpässen oder Unsicherheiten der Hausherren profitierten, tauchten sie überfallartig vorm Dresdner Gehäuse auf. So auch in der 28. Minute, als Dusan Frosch völlig frei stand und keine Mühe hatte, das 3:1 zu markieren.

Auch dem nächsten Treffer der Hessen ging ein Scheibenverlust der Eislöwen voraus - Kyle Helms kam an den Puck, passte zu Dan Ringwald, der auf 4:1 (34.) erhöhte. Drei Minuten später klingelte es schon wieder, als Tim May einen blitzschnellen Konter zum fünften Tor nutzte. Als in der 39. Minute Yannik Baier sogar auf 6:1 erhöhte, war die Entscheidung schon gefallen. Zwar konnte Carsten Gosdeck noch in der 40. Minute auf 2:6 verkürzen, doch so sehr sich die Gastgeber mühten, es blieb mehr oder weniger Stückwerk.

Bad Nauheims Vitalij Aab sorgte in der 59. Minute dann für den Endstand. "Wir sind zu wenig gelaufen, haben uns zu viele Scheibenverluste erlaubt und hatten ein schlechtes Timing bei Pass-Spiel", schätzte Thomas Popiesch ein. "In den letzten zwanzig Minuten hat Bad Nauheim das sehr routiniert und ruhig nach Hause gebracht."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.01.2015

Astrid Hofmann

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