Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen besiegen Kaufbeuren: Popiesch lobt die Moral seiner Jungs

Dresdner Eislöwen besiegen Kaufbeuren: Popiesch lobt die Moral seiner Jungs

Die Dresdner Eislöwen punkten in der 2. Eishockey-Bundesliga fleißig weiter. Beim gestrigen Familienspieltag in der Energie-Verbund-Arena setzten sie sich vor reichlich 3200 Zuschauern gegen Kaufbeuren mit 3:2 (0:1, 0:0, 2:1) nach Penaltyschießen durch.

Dresden .

Immerhin haben die Elbestädter damit nach 15 Partien 25 Punkte auf dem Konto und nur zwei Zähler Rückstand zum Sechsten Heilbronn, der schon 18 Spiele absolviert hat.

Allerdings sah es zu Beginn nicht nach einem Sieg aus, denn die Gäste aus dem Allgäu fanden schneller in die Begegnung. "Wir waren anfangs zu träge", monierte Trainer Thomas Popiesch später. Und die nutzte der Gegner in der 8. Minute aus, als Christoph Fröhlich aus Nahdistanz das 1:0 für die Joker markierte. Kaufbeuren erarbeitete sich weitere Chancen, aber zum Glück haben die Dresdner ja Kellen Briggs im Tor. Auch die Eislöwen kamen langsam ins Spiel, scheiterten aber mehrfach an Joker-Schlussmann Stefan Vajs. Als in der 30. Minute Maximilian Forster bei einem Alleingang in Unterzahl von einem Dresdner von den Beinen geholt wurde, entschied der Schiedsrichter auf Penalty, doch Forster konnte Briggs nicht überwinden. Danach drehten die Eislöwen richtig auf, nur der Puck wollte nicht über die Linie. Erst in der 45. Minute erlöste Carsten Gosdeck die Fans im Powerplay mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Für den 33-Jährigen war es das zehnte Saisontor. Aber Kaufbeuren schlug zurück. In der 55. Minute brachte ausgerechnet der Ex-Dresdner Dominic Krabbat die Gäste erneut in Front. Als die Eislöwen in der heißen Schlussphase noch einmal in Überzahl waren, konnte Sami Kaartinen (59.) doch noch ausgleichen.

Nach torloser Verlängerung ging es ins Penaltyschießen, bei dem erst Carsten Gosdeck und dann auch Sami Kaartinen für die Hausherren trafen, während die Joker sich an Briggs die Zähne ausbissen. "Es war sehr gut, wie sich die Mannschaft nach trägem Beginn ins Spiel gekämpft hat, nie verzweifelte, sondern den Kopf oben behielt", lobte Thomas Popiesch die Moral seiner Truppe. Bereits morgen erwarten die Dresdner die Bietigheim Steelers zum nächsten Heimspiel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.11.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr