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Dresdner Eislöwen besiegen Eispiraten Crimmitschau – Sami Kaartinen fällt mehrere Wochen aus

Dresdner Eislöwen besiegen Eispiraten Crimmitschau – Sami Kaartinen fällt mehrere Wochen aus

Die Dresdner Eislöwen haben am Freitag das Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 6:4 gewonnen. Nach einem missglückten Start fanden die Elbestädter im zweiten Drittel zu ihrem Spiel und gingen in Führung.

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Die Dresdner Eislöwen setzten sich in einem abwechslungsreichen Spiel gegen die Crimmitschauer Eispiraten durch.

Quelle: dpa

Wermutstropfen: Stürmer Sami Kaartinen brach sich den Mittelhandknochen.

Die Gäste erwischten in der mit 4412 Zuschauern ausverkauften Dresdner EnergieVerbund Arena einen perfekten Start, und das 0:1 durch Jakub Langhammer ließ nicht lange auf sich warten. Ein weiterer Konter brachte nur Sekunden später erneut Crimmitschau in gute Position. Alexander Hutchings nutzte den Abpraller zum 0:2 (2.). Hutchings, Dominic Walsh und Daniel Bucheli prüften Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk mehrfach, doch Dresdens Arturs Kruminsch sicherte sich kurz vor dem Tor die Scheibe und zielte unhaltbar in den Winkel (9.). Die Eislöwen hatten in den folgenden Minuten einige gute Möglichkeiten: Jannik Woidtke traf den Pfosten, Stefan Chaput verpasste aus der Drehung nur knapp. Kruminsch setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, wurde aber vom Crimmitschauer Goalie gestoppt. Einen Schuss von Lukas Slavetinsky kurz vor dem Drittelende konnte Ryan Nie erst im Nachfassen halten.

Das zweite Drittel begann abwechslungsreich: Sven Ziegler schoss aus zentraler Position Crimmitschaus Schlussmann an, Nastiuk hielt auf der Gegenseite gegen Matthew MacKay. Als Sami Kaartinen im Spielaufbau den Crimmitschauern den Puck abnehmen konnte, nutzte Sven Ziegler den Abpraller zum Ausgleich (26.). In Unterzahl kamen die Eispiraten anschließend zu einer Chance, aber Rupprich warf sich in den Nachschuss und konnte so klären. In der 28. Minute konnten die Gäste dennoch jubeln: Hutchings markierte aus spitzem Winkel das 2:3. Dresden gab aber nicht auf und erreichte durch Carsten Gosdeck den 3:3-Ausgleich (31.). In den folgenden Minuten war gleich zwei Mal der Pfosten im Weg – zunächst für Ralf Rinke, dann für Chaput. 40 Minuten waren gespielt, als Dresden erstmals in Führung ging. Crimmitschau klärte einen Blueliner von Petr Macholda nicht genau genug, so dass Chaput aus kurzer Distanz einnetzen konnte.

Das letzte Drittel begann mit einem weiteren Torjubel – diesmal wieder für die Dresdner: Sami Kaartinen nutzte eine Vorarbeit von Kruminsch zum 5:3 (42.). Damit erzielte der 35-Jährige das 100. Saisontor für Dresden. Crimmitschaus Walsh scheiterte später an Nastiuk, Nie parierte einen Versuch von Sparre. Nach einen Doppel von Dominik Grafenthin und Bruce Becker scheiterte Eislöwen-Kapitän Boisvert nach Bullygewinn knapp am Goalie. Als die Dresdner die Verteidigung ein wenig schleifen ließen, gelang Walsh das 5:4 (54.). Grafenthin und Chaput verpassten die Vorentscheidung, ehe Sparre in der letzten Sekunde per Empty Net-Treffer den 6:4-Endstand markierte.

„Für uns war der Start denkbar ungünstig“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. „Wir waren in den ersten Minuten gehemmt. Mit zunehmender Spielzeit haben wir uns besser in die Partie gearbeitet und uns vom Druck befreit. Ab dem zweiten Drittel ist es uns besser gelungen im Powerplay für Gefahr zu sorgen. Crimmitschau war allerdings jederzeit gefährlich. Man hat gesehen, dass die Mannschaft besonders über Außen für Gefahr sorgen kann und der Kader viel Qualität hat.“ Popiesch zeigte sich zufrieden mit den Auftritten des neu verpflichteten Verteidigers Sebastian Zauner und Vincent Schlenker, der sich nach einer langwierigen Rückenverletzung im Aufbautraining befindet.

Sami Kaartinen fällt für mehrere Wochen aus

Der Wermutstropfen für die Sieger: Stürmer Sami Kaartinen bekam im letzten Drittel des Spiels den Puck auf die rechte Hand und brach sich dabei den Mittelhandknochen. Noch sei unklar, ob die Verletzung operativ behandelt werden muss, teilte der Verein mit.

Das nächste Punktspiel bestreiten die Eislöwen am Sonntagnachmittag bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. „Wir müssen auf jeden Fall aufpassen, denn das Team ist sehr aggressiv, läuferisch stark und hat sich über die Jahre gut entwickelt", sagte der Ex-Bremerhavener Carsten Gosdeck im Vorfeld. Sami Kaartinen und Joni Tuominen werden krankheitsbedingt nicht auf dem Eis stehen.

ttr

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