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Dresdner Eislöwen am Wochenende zweimal hart gegen hessische Teams gefordert

Eishockey Dresdner Eislöwen am Wochenende zweimal hart gegen hessische Teams gefordert

Wollen sich die Dresdner Cracks noch weiter in der Tabelle nach vorn arbeiten, dann müssen sie die nächsten Bewährungsproben überstehen: am Freitag gegen die Frankfurter Löwen und am Sonntag bei den Huskies in Kassel.

Bill Stewart treibt seine Männer von der Bande aus an.

Quelle: Archiv/Frank Dehlis

Dresden. Mit dem 3:1-Sieg gegen Freiburg sind die Dresdner Eislöwen in der Tabelle dort angekommen, wo sie seit Saisonbeginn hinwollen – auf dem vierten Platz und damit unter den Top-Vier der DEL2. Nun gilt es an diesem Wochenende diesen Aufwärtstrend auch gegen zwei direkte Konkurrenten aus dem Spitzenbereich unter Beweis zu stellen. Am Freitagabend (19.30 Uhr) empfangen die Schützlinge von Trainer Bill Stewart den Tabellendritten aus Frankfurt und am Sonntag geht´s zum Zweiten nach Kassel. Gegen beide Teams haben die Dresdner zu Beginn der Saison verloren, mit 4:6 in Frankfurt und mit 1:3 daheim gegen die Huskies.

„Das Spiel gegen Freiburg hat gezeigt, dass wir an unserer Chancenverwertung arbeiten müssen. Wir benötigen einfach zu viele Versuche, um den Puck im Tor unterzubringen. Gegen Frankfurt und Kassel müssen wir effizienter sein. Wir haben jetzt ein echtes Gradmesser-Wochenende vor uns, können beweisen, dass wir dem Anspruch, zu den Top-Teams der Liga zu gehören, auch tatsächlich gerecht werden. Das ist eine großartige Chance für uns“, sieht Bill Stewart voller Vorfreude den beiden Partien entgegen.

Auch Stürmer Marius Garten meint: „Auf uns warten harte und körperbetonte Spiele. Beide Mannschaften sind läuferisch stark. Wir müssen definitiv unsere Nachschüsse besser verwerten.“ Und Steven Rupprich betont: „Wir wissen, was Teams wie Frankfurt oder Kassel drauf haben. Aber wir kennen auch unsere Stärken, wollen in der Tabelle nach oben klettern. Dafür müssen wir die Mannschaften schlagen, die vor uns stehen. Wir müssen von der ersten Minute an unser Tempo und unsere Mentalität aufs Eis bringen, dem Gegner unser Spiel aufdrücken.“

Beim Gastspiel der Löwen aus Frankfurt gibt es am Freitagabend auch ein Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern. Allen voran Torhüter Brett Jaeger, der noch in der vergangenen Saison den Kasten der Dresdner hütete. Und natürlich Kapitän Patrick Jarrett, der zwischen 2009 und 2013 für die Eislöwen auf Torjagd ging und ebenfalls Kapitän war. Mit Verteidiger Joel Keussen steht ein weiterer Ex-Eislöwe im Kader. Betreut wird das Team seit dieser Saison vom Kanadier Paul Gardner, der letzte Saison ab Januar die Lausitzer Füchse coachte und in dieser Zeit auch das Winterderby im Dresdner Dynamo-Stadion erlebte. Zuletzt gewannen die Frankfurter übrigens gegen die Füchse daheim nur knapp mit 5:4 und zuvor kassierten sie gegen die Kassel Huskies eine 1:2-Niederlage.

Von Astrid Hofmann

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