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Dresdner Eislöwen: Nastiuk hält Sieg gegen Bietigheim fest

Dresdner Eislöwen: Nastiuk hält Sieg gegen Bietigheim fest

Nach dem grandiosen 4:1-Derby-Erfolg am Freitag in Weißwasser legten die Dresdner Eislöwen gestern nach. Sie bezwangen im ersten Heimspiel vor 2300 Zuschauern Meister Bietigheim Steelers mit 4:3 (0:1, 2:0, 1:2) nach Penaltyschießen und sicherten sich damit zwei weitere Punkte.

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Eislöwen-Maskottchen Jago verabschiedet Hallensprecher Hans-Jürgen Gansauge, der nach 21 Jahren am Mikrofon in den Ruhestand geht.

Quelle: Lutz Hentschel

"Die erste Hälfte hat Bietigheim strukturierter gespielt, Kevin Nastiuk hat uns im Spiel gehalten. Dann hat das Team Moral bewiesen und sich hervorragend zurückgekämpft. Ich denke, wir haben gezeigt, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft haben", freute sich Trainer Thomas Popiesch.

Bietigheim eröffnete das Spiel konzentriert, war den Eislöwen in punkto Schnelligkeit und sicherem Passspiel überlegen. Bereits in der 6. Minute gelang dem Ex-Weißwasseraner Matt McKnight das erste Tor. Zwar versuchten die Hausherren, bei denen nach wie vor Carsten Gosdeck fehlte, den Ausgleich zu erzielen, dabei blieb jedoch vieles Stückwerk.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien sich das fortzusetzen. Nachdem Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk in der 29. Minute gegen Robin Just und zwei Minuten darauf gegen David Wrigley in höchster Not retten musste, bat Trainer Thomas Popiesch seine Jungs zu einer Auszeit. Im Powerplay schlug es bei Steelers-Goalie Jochen Vollmer ein. Nach glänzender Vorarbeit des "Finnen-Duos" Sami Kaartinen und Tomi Pöllänen konnte André Mücke, der am linken Pfosten völlig frei stand, zum 1:1 (35.) verwandeln. Nur drei Minuten später brachte Thomas Ziolkowski die Eislöwen mit einem Schlagschuss erstmals in Führung. In der 48. Minute glückte dem Ex-Eislöwen Alexej Dimitriev der Ausgleich für die Gäste. Als drei Minuten vor dem Ende Markus Gleich in Unterzahl das 3:2 erzielte, schienen die Dresdner geschlagen. Aber nur 35 Sekunden später nutzte Petr Macholda eine Überzahlsituation zum 3:3 (57.). So blieb es bis zum Schluss. Als auch in der Verlängerung kein Team ein Tor zustande brachte, ging es ins Penaltyschießen. Die ersten drei Schützen beider Teams konnten nichts ausrichten. Dann trafen Sami Kaartinen für die Eislöwen und Robin Just für die Steelers. Als fünfter Kandidat kam Tomi Pöllänen aufs Eis. Auch der finnische Neuzugang verwandelte sicher. Auf der anderen Seite aber blieb Kevin Nastiuk Sieger gegen David Wrigley.

Vor der Partie wurde Hans-Jürgen Gansauge, der in 21 Jahren als Hallensprecher der Eislöwen zur Kultfigur avancierte, in den Ruhestand verabschiedet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.09.2013

ah

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