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Dresdner Eislöwen: Marvin Tepper kommt, Carsten Gosdeck verletzt

Dresdner Eislöwen: Marvin Tepper kommt, Carsten Gosdeck verletzt

Glück und Leid lagen gestern bei den Eislöwen dicht beisammen. Erst verkündeten die Elbestädter stolz die Verpflichtung von Stürmer Marvin Tepper, kurze Zeit später kam der Schock aus der Kabine.

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Der gebürtige Berliner Marvin Tepper lief zuletzt für die Iserlohn Roosters in der DEL auf.

Quelle: imago sportfotodienst

Carsten Gosdeck zog sich beim Training durch einen Schlag auf den Fuß einen dreifachen Mittelfußbruch zu. Damit wird der 34-Jährige mindestens vier Wochen ausfallen. Eine Operation ist nach Aussage der Ärzte aber nicht notwendig, der Stürmer erhielt einen Spezialschuh. Auf jeden Fall muss er nun ein wenig warten, bis er mit seinem einstigen Füchse-Gefährten Marvin Tepper gemeinsam auf Torjagd für die Eislöwen gehen kann. Beide erwiesen sich in der Saison 2009/10 in Weißwasser in der ersten Reihe der Lausitzer als überaus erfolgreich, erzielten zusammen 125 Scorerpunkte.

Der 26-jährige Tepper stammt aus Berlin und durchlief bis 2005 die bewährte Eishockeyschule der Eisbären. Anschließend wechselte er für zwei Spielzeiten nach Bremerhaven, bevor er über Ravensburg und erneut Bremerhaven 2008 im Lausitzer Fuchsbau anheuerte, wo sich der Linksschütze sehr gut entwickelte und deshalb 2010 sein Glück bei den Krefelder Pinguinen in der DEL suchte. Noch in der gleichen Saison kehrte er für sieben Partien zu den Füchsen zurück. Auch in der darauffolgenden Saison lief es für ihn bei den Pinguinen nicht so wie erhofft, deshalb wechselte er während der Spielzeit zu den Bietigheim Steelers.

Im letzten Jahr heuerte Tepper erneut in der DEL bei den Iserlohn Roosters an, erhielt aber wieder nur wenig Eiszeit.

Jetzt will er seine Qualitäten in der zweiten Liga zeigen. "Leider ist es mir nicht gelungen, den Durchbruch in der DEL zu schaffen. Deshalb möchte ich jetzt die Chance nutzen, die mir Trainer Thomas Popiesch in Dresden bietet. Ich will mich in der Mannschaft beweisen und meinen Teil zum Erfolg beitragen", sagt Tepper, der bei vielen Dresdner Fans wegen ein paar provokanter Äußerungen bei früheren Sachsenderbys nicht zu den Lieblingen gehört.

Doch wie auch Gosdeck wird sich sicher auch der Ex-Berliner mit Leistung und möglichst vielen Toren die Anerkennung und den Respekt der Anhänger verdienen. "Durch zu wenig Eiszeit konnte Marvin in der DEL bisher noch nicht Fuß fassen, weshalb er großes Interesse hatte, nach Dresden zu kommen und hier Spielpraxis zu sammeln. In Weißwasser hat Marvin im Zusammenspiel mit Carsten Gosdeck schon einmal unter Beweis gestellt, wie produktiv er arbeiten kann", ist Thomas Popiesch überzeugt von den Qualitäten des Neuzugangs.

In drei Tagen ist es endlich soweit - die neue Eiszeit beginnt. Am Sonntag um 17 Uhr gibt sich der siebenmalige deutsche Meister in der Energie-Verbund-Arena die Ehre. Die Eisbären Berlin kommen trotz eines engen Terminkalenders zum Benefizspiel unter dem Motto "Gemeinsam für das Dresdner Eishockey" an die Elbe und treten gegen die neuformierte Eislöwen-Mannschaft an. Während es für die Jungs von Trainer Thomas Popiesch der erste Test der Vorbereitung ist, haben die Hauptstädter ihre Feuertaufe bereits in der European Trophy absolviert. Am Dienstag gewannen sie zum Auftakt in der nördlichsten Großstadt der EU, im finnischen Oulu, gegen Oulun Kärpät mit 4:0. Als bester Akteur auf dem Eis erwies sich Torhüter Rob Zepp, der gleich mit einem Shutout in die Saison startete. Natürlich bringt der neue Cheftrainer Jeff Tomlinson auch alle anderen Top-Spieler mit an die Elbe. "Dresden ist eine klasse Stadt, hat eine tolle Eisarena und gehört deshalb auf die Eishockey-Landkarte. Die Eislöwen haben jüngst eine schwere Zeit durchlebt, weshalb wir das Eishockey in Dresden, wie bereits in der Vergangenheit, unterstützen möchten ", betonte Eisbären-Manager Peter John Lee vor dem Auftritt in der sächsischen Landeshauptstadt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2013

Astrid Hofmann

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