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Dresdner Eislöwen: Macholda ist der Penalty-König

Eishockey Dresdner Eislöwen: Macholda ist der Penalty-König

Zwei Wochen nach dem Winter-Derby im Dynamo-Stadion steht für die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse schon wieder das brisante Sachsenduell auf dem Plan. Am Sonntag (17 Uhr) gastieren die Elbestädter im Fuchsbau zu Weißwasser.

Petr Macholda (l.) netzte beim Penaltyschießen gegen Kaufbeurens Torwart Stefan Vajs zum Eislöwensieg ein.

Quelle: Archiv

Dresden. Zwei Wochen nach dem Winter-Derby im Dynamo-Stadion steht für die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse schon wieder das brisante Sachsenduell auf dem Plan. Am Sonntag (17 Uhr) gastieren die Elbestädter im Fuchsbau zu Weißwasser. "Das Winter-Derby war ein geiles Erlebnis und ist eine schöne Erinnerung, doch jetzt zählt das nicht mehr. Sicher wollen sich die Füchse für die knappe Niederlage revanchieren, aber auch wir möchten uns die Punkte sichern", sagt Petr Macholda, der zuletzt in Heilbronn mit seinem verwandelten Penalty wieder einmal den Zusatzpunkt sicherte.

Immerhin war der aus Brüx (Most) in Tschechien stammende Verteidiger im September schon gegen Bad Nauheim und die Kassel Huskies und auch am 13. Dezember beim knappen 3:2 in Kaufbeuren der goldene Schütze im Penaltyschießen. Auch kürzlich gegen Bremerhaven traf er vom Strafpunkt. Ein Geheimnis, warum es bei ihm so klappt, habe er aber nicht, betont Macholda, der am Montag seinen 34. Geburtstag feiert.

"Penaltyschießen ist fast wie eine Lotterie. Wichtig ist wahrscheinlich, dass man die Nerven behält. Meist schaue ich, was macht der gegnerische Torhüter oder ich lege mir vorher einen Plan zurecht, den ich dann konsequent umsetze. Das entscheide ich bei jedem Mal spontan", erläutert der Blueliner, der sich vor dem Derby am Sonntag mit seinem Team erst einmal auf die heutige Heimpartie gegen Kaufbeuren konzentrieren will. Dabei hofft der Abwehrstratege, dass er diesmal die Partie nicht mit einem Penalty entscheiden muss, sondern dass die Eislöwen nach einer Niederlage und eben jenem knappen Sieg diesmal einen klaren "Dreier" landen.

Trainer Bill Stewart ist auf jeden Fall zuversichtlich: "Die Jungs haben in dieser Woche gut trainiert und voll mitgezogen. Wir müssen uns vor allem auf unsere Leistung konzentrieren, um noch mehr Konstanz und damit auch Selbstvertrauen zu bekommen." Auf der Torhüterposition lässt der Coach erneut rotieren. So bekommt Marvin Cüpper heute seinen Einsatz gegen Kaufbeuren, am Sonntag wird Brett Jaeger das Gehäuse der Eislöwen hüten. Verzichten muss Stewart auf Förderlizenzspieler Kai Wissmann, der nach der Verletzung von Eisbären-Verteidiger Bruno Gervais erst einmal in Berlin gebraucht wird.

Wenn heute (19.30 Uhr) Kaufbeuren in der EnergieVerbund-Arena aufläuft, wird es ein Wiedersehen mit einigen Ex-Eislöwen geben. So wechselte erst vor einer reichlichen Woche der gebürtige Dresdner Norbert Pascha vom Trainerstuhl in Braunlage ins Allgäu und unterstützt den ESVK-Coach Mike Mueller jetzt als Co-Trainer. Der 34-jährige Pascha stand zwischen 2003 und 2008 als Torhüter im Kader der Dresdner Eislöwen. Ebenfalls schon das blau-weiße Trikot trugen Daniel Menge, Jannik Woidtke, Martin Heider, Gregor Stein und Max Schmidle.

Astrid Hofmann

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