Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen: Klassenerhalt geschafft, Finanzsorgen drücken die Stimmung

Dresdner Eislöwen: Klassenerhalt geschafft, Finanzsorgen drücken die Stimmung

Den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga haben die Dresdner Eislöwen seit dem Osterwochenende mit der 1:2-Niederlage in Bremerhaven und dem 4:2-Heimsieg gegen den SC Riessersee in der Tasche.

Voriger Artikel
Ticketverkauf für Sachsenderby Dynamo Dresden gegen FC Erzgebirge Aue startet Donnerstag
Nächster Artikel
Dynamo Dresden kann in Karlsruhe die 40-Punkte-Marke knacken

Den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga haben die Dresdner Eislöwen seit dem Osterwochenende in der Tasche.

Quelle: Kay Kölzig

Doch alle Sorgen sind sie deshalb längst nicht los. Denn noch immer hat das Management des Dresdner Eishockeyteams an den Folgen des Wassereinbruchs in der Energieverbund-Arena im Februar zu knabbern.

Wegen der schweren Havarie mussten drei Heimspiele der Mannschaft verlegt werden - eines nach Chemnitz, ein weiteres fand in der Trainingshalle statt und das dritte wurde unter der Woche ausgetragen. Die Folge: Statt der durchschnittlich 2600 Zuschauer pro Spiel kamen wesentlich weniger. „Uns fehlen deshalb rund 100.000 Euro", benennt Eislöwen-Sprecher Andreas Rautert die existenzbedrohende Lücke im Etat. Das Eishockeyteam sei ohne eigenes Verschulden in diese Situation geraten. Nun solle die Stadt als Eigentümerin der bislang nur provisorisch reparierten Eishalle Abhilfe schaffen. Die wollte aber erst mal ein Gutachten zu den Einbußen sehen.

Durch die schwierige finanzielle Lage bedingt, wurden sogar die Vertragsverhandlungen auf Eis gelegt. Nur sieben Eislöwenspieler besitzen Kontrakte, die auch in der kommenden Saison gültig sind. Neben den Torhütern Kellen Briggs und Christian Hacker betrifft dies die Angreifer Patrick Jarrett, Sami Kaartinen und Tom Fiedler sowie die Defensivkräfte Jari Pietsch und Aaron Reckers. Die Zukunft der mehr als 20 übrigen Akteure im Team von Trainer Thomas Popiesch ist größtenteils noch ungewiss. Der Kanadier Steve Silverthorn wird die Mannschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen.

phpeba7c9418d201202211629.jpg

Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

Zur Bildergalerie
phped5232f930201202151701.jpg

Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

Zur Bildergalerie

„Demnächst gehen wir mit den Spielern die Verhandlungen an", berichtet Rautert. Die stehen aber unter keinen guten Vorzeichen, denn im Mai drohen finanzielle Engpässe. Mit dem Klassenerhalt besteht vorerst zumindest ein bisschen Planungssicherheit. Nun hängt von den Sponsoren ab, ob auch für die kommende Saison wieder ein Etat von 1,5 Millionen Euro auf die Beine gestellt werden kann. Die Planungen dafür laufen im Mai an.

php72b86a1343201202230949.jpg

Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma "Claus Dittrich", am Stromversorgungskabel der Mannschaft auf dem Arenadach.

Zur Bildergalerie

StS

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr