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Dresdner Eislöwen: Der Umbruch war genau richtig

Sechs Siege am Stück Dresdner Eislöwen: Der Umbruch war genau richtig

Zehn Spiele, acht Siege, davon zuletzt sechs in Folge - ergibt Tabellenplatz zwei. Der Saisonstart der Eislöwen kann sich sehen lassen, ist so gut gelungen wie lange nicht.

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Dresden. Die zehnte Spielzeit in der zweithöchsten deutschen Spielklasse könnte für die Elbestädter eine der bislang erfolgreichsten werden. Trainer Thomas Popiesch, für den der Blick auf die Tabelle zu diesem frühen Zeitpunkt allerdings nur ein "Momentum" darstellt, sieht vor allem einen entscheidenden Grund: "Die Basis war, dass wir durch den Stadtratsbeschluss sehr frühzeitig Planungssicherheit hatten. Wir konnten uns also grundlegende Gedanken machen, wo wollen wir hin und wie können wir unsere Ziele erreichen. Wir entschieden uns, einen Schnitt zu machen. Ich glaube nicht, dass wir mit der alten Mannschaft das so hätten umsetzen können, wie es jetzt läuft."

Das bestätigt auch Geschäftsführer Volker Schnabel, der ein vehementer Befürworter des Umbruchs war: "Dieser Schritt war absolut richtig, denn es war ja unsere Zielsetzung, uns sportlich weiterzuentwickeln." Auch die frühe Klärung, dass die Eislöwen weiterhin mit den Eisbären Berlin zusammenarbeiten, sei ein wichtiger Baustein gewesen, wie Thomas Popiesch anführt. Hatte der 50-Jährige auch in seinen vorangegangenen Amtszeiten meist ein gutes Händchen für die Verpflichtung von Neuzugängen, konnte er diesmal längerfristig Ausschau halten nach Spielern, die zusammenpassen und seinem Anspruch, schneller zu spielen, gerecht werden. Ein weiteres Puzzle-Teil sei in der Vorbereitung der Aufenthalt in Biberwier gewesen: "Das war das erste Mal, dass wir ein solches Trainingslager absolviert haben und es hat als Teambuilding-Maßnahme unheimlich viel gebracht", so Popiesch, der aber auch weiß: "Die Nagelprobe kommt immer dann erst, wenn es negative Situationen gibt."

Zudem verweist der erfahrene Eishockey-Lehrer auch darauf, dass sich die anderen Teams der Liga im Verlauf der Saison weiterentwickeln werden. Das erwartet der Coach natürlich auch von seinem Team, er gibt aber zu: "Wie die Jungs in Frankfurt in schwierigen Momenten den Kopf oben behalten haben, war auch für mich etwas überraschend." Einen wesentlichen Anteil am erfolgreichen Saisonstart hätten auch die Verletzten Marcel Rodman und Sami Kaartinen. "Sie horchen in die Mannschaft hinein, ich bekomme von ihnen ein gutes Feedback und wir besprechen viele Details", berichtet der Eislöwen-Trainer. Das hat ihm geholfen, auch in dieser Woche mit seinem Team an wichtigen Kleinigkeiten wie der Verbesserung des Positionsspiels zu arbeiten. So sind die Eislöwen für die Aufgaben bei Schlusslicht Heilbronn (heute, 20 Uhr) und gegen die bislang ebenfalls starken Cracks aus Riessersee (So./18.30 Uhr daheim) gerüstet.

Astrid Hofmann

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