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Dresdner Eislöwen-Cracks verlieren ihr Heimspiel gegen Rosenheim mit 1:3

Dresdner Eislöwen-Cracks verlieren ihr Heimspiel gegen Rosenheim mit 1:3

Die Dresdner Eislöwen konnten nach dem 4:1-Erfolg gegen die Heilbronner Falken gestern im zweiten Heimspiel in Folge nicht nachlegen. Sie unterlagen vor 2586 Zuschauern in der EnergieVerbund Arena den Starbulls Rosenheim mit 1:3 (0:0, 1:0, 0:3).

Doch schon am Mittwoch wartet auf die Elbestädter die nächste Aufgabe, wenn sie in eigener Halle Bad Nauheim empfangen.

Dabei hatten die Dresdner gestern gut begonnen, agierten im ersten Drittel sehr engagiert und setzten die Gäste unter Druck. Allerdings konnten sie die optische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen - auch, weil sie immer wieder in Starbulls-Goalie Patrick Ehelechner ihren Meister fanden. Das sollte sich später noch rächen. Gäste-Trainer Franz Steer hatte wohl in der Pause die richtigen Worte gefunden, denn er war in den ersten 20 Minuten mit seinem Team ganz und gar nicht zufrieden. "Da haben wir grottenschlecht gespielt", gestand er später. Seine Ansprache zeigte Wirkung, seine Mannschaft kam wie verwandelt aufs Eis zurück. Allerdings auch die Eislöwen, die an die gute Leistung aus dem ersten Durchgang nicht anknüpfen konnten. Sie ließen sich von Starbulls regelrecht im eigenen Drittel einschnüren. "Es fehlte das Timing und die Zweikampfführung stimmte auch nicht mehr.

Dieser Bruch war eigentlich nicht zu erklären", meinte Thomas Popiesch, der sich aber trotzdem in der 35. Minute über ein Kontertor von Travis Martell und damit die 1:0-Führung freuen konnte. Aber die Rosenheimer ließen im Schluss-Abschnitt nicht locker. Fast folgerichtig erzielte Mario Trabucco in der 44. Minute den Ausgleich. Zwischendurch hatte Carsten Gosdeck (50.) noch einmal die Chance zur Führung, doch Ehelechner war auf dem Posten. In der 58. Minute brachte Andrej Strakhov die Gäste auf die Siegerstraße. Als Thomas Popiesch alles auf eine Karte setzte, nutzten die Gäste eine Unaufmerksamkeit in den Dresdner Reihen und Maximilian Hofbauer beförderte die Scheibe ins leere Gehäuse (60.).

"Wir haben nach dem 1:1 immer noch viel zu viel zugelassen, die Fehler häuften sich. Natürlich ist das eine Niederlage, die weh tut, da wir im ersten Drittel gut gespielt haben. Doch wichtig ist jetzt die Regeneration und die Vorbereitung auf den Mittwoch. Wir werden den Kopf oben behalten. Wir haben schon oft gezeigt, dass wir nach so einem Genickschlag zurückkommen können", betonte der Eislöwen-Trainer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2014

Astrid Hofmann

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