Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Doppelsieg bei den Sächsischen Tennis-Landesmeisterschaften

Dresdner Doppelsieg bei den Sächsischen Tennis-Landesmeisterschaften

Sächsischen Tennis-Landesmeisterschaften endeten gestern auf der Anlage des Leipziger SC 1901 mit einem großen Erfolg für Dresden. Louisa Werner (TC Bad Weißer Hirsch) und Christian Haupt (Blau-Weiß Blasewitz) erkämpften die beiden Titel und sorgten damit beim Jubiläum erstmals nach 2008 wieder für einen Doppelerfolg der Landeshauptstadt.

Voriger Artikel
TU-Turner sichern sich in eigener Halle gleich vier Siegerpokale
Nächster Artikel
Mikhailenko verlängert bei Meister Dresdner SC

Louisa Werner gelang in Leipzig eine kleine Sensation.

Quelle: Christel Becker

Die 25. Während der 31-jährige Haupt seiner Favoritenstellung gerecht wurde, sorgte die 22-jährige Werner für einen echten Paukenschlag. Nach dem 6:4, 4:6, 10:8-Endspielsieg gegen die hoch favorisierte sächsische Hallenmeisterin Marlene Herrmann (Blasewitz) meinte die neue Landesmeisterin dann auch: "Als ich am Freitag die Auslosung sah, da dachte ich, dass das Turnier am Sonnabend früh für mich zu Ende ist." Denn schon in der zweiten Runde bekam sie es als ungesetzte Spielerin mit Emily Welker (Blasewitz), der Nummer zwei der Setzliste, zu tun - und gewann mit 7:5, 6:2. Danach besiegte Louisa Werner die Chemnitzer Bezirksmeisterin Sandra Wolff (Stadtpark Chemnitz) mit 6:2, 6:0 und zog mit einem 6:3, 6:4-Sieg gegen Christina Schöner (Blasewitz) ins Finale ein.

Wer ist diese Louisa Werner, mit deren Namen bestenfalls die Tennis-Insider etwas anfangen können? In ganz jungen Jahren zählte sie zu den großen sächsischen Tennis-Hoffnungen, wurde schon 2006 mit ihrer Freundin Sarah-Maria Richter (Blasewitz) Sachsenmeisterin im Damen-Doppel. Nach dem Abitur ging sie für vier Jahre zum Studium in die USA, von dem sie nun zurück ist.

Christian Haupt ließ nie einen Zweifel darüber aufkommen, dass er seine Rekordmarke an Tennis-Landestiteln weiter nach oben schrauben wollte. Das ist ihm auch gelungen. Dabei musste der Blasewitzer vor allem im Halbfinale beim 6:4, 6:4 gegen den 25-jährigen Toni Pflug (Leipziger TC 1990) harten Widerstand brechen. In beiden Sätzen ging der Ex-Dresdner sogar in Führung, doch Haupt hatte den längeren Atem. Wie es sich für einen echten Champion gehört, bot der Rekordmeister im Endspiel beim 6:2, 6:1-Sieg gegen Tore Waldhausen (Leipziger TC 1990) seine beste Leistung an den drei Turniertagen. "Christian hat von Anfang an enorm druckvoll gespielt und ließ mir einfach keine Chance", anerkannte Waldhausen. Für Haupt war es der 17. sächsische Einzel-Titel im Freien und in der Halle.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.06.2015

Rolf Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr