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Dresdner DSC-Damen rupfen die Roten Raben in Vilsbiburg

Volleyball, Bundesliga Dresdner DSC-Damen rupfen die Roten Raben in Vilsbiburg

Die DSC-Volleyballerinnen haben die Heimniederlage gegen Potsdam schnell abgehakt und bei den Roten Raben Vilsbiburg Kurs in Richtung Pokalfinale aufgenommen. Eine Woche vor dem Highlight in Mannheimsetzte sich der deutsche Meister vor 1834 Zuschauern gegen die Gastgeberinnen klar mit 3:0 durch.

Grund zur Freude über gelungene Angriffsaktionen hatten die DSC-Volleyballerinnen in Vilsbiburg oft.

Quelle: Georg Gerleigner

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben die Heimniederlage gegen Potsdam schnell abgehakt und bei den Roten Raben Vilsbiburg Kurs in Richtung Pokalfinale aufgenommen. Eine Woche vor dem Highlight in Mannheim zeigte der deutsche Meister vor 1834 Zuschauern eine starke Leistung und setzte sich gegen die Gastgeberinnen deutlich mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:18) durch. Damit landeten die Elbestädterinnen ihren 18. Sieg und festigten die Tabellenführung.

Trainer Alexander Waibl veränderte seine Formation gegenüber dem Potsdam-Spiel auf drei Positionen. So starteten im Außenangriff Michelle Bartsch und Lisa Izquierdo sowie im Mittelblock Kathleen Slay. Die Dresdnerinnen begannen sehr konzentriert und konnten sich im ersten Satz dank einer Aufschlagserie von Slay auf 15:8 absetzen. Weil vor allem auch Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko und Lisa Izquierdo die Bälle immer wieder im gegnerischen Feld unterbringen konnten, ging dieser Durchgang deutlich an den DSC.

Im zweiten Abschnitt leisteten die Roten Raben mehr Gegenwehr und es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bis zum 21:21 blieb das Geschehen auf dem Feld völlig offen, dann aber setzten sich die Waibl-Schützlinge auf 24:21 ab. Zwar wehrten die Gastgeberinnen noch zwei Satzbälle ab, aber den dritten versenkte Lisa Izquierdo im Raben-Feld. Im dritten Abschnitt diktierte der Meister mit druckvollen Aufschlägen, Durchsetzungskraft im Angriff und einer sicheren Block- und Feldabwehr wieder deutlicher das Spielgeschehen und nach 80 Minuten verwandelte Kristina Mikhailenko mit einer Blockaktion gleich den ersten Matchball.

Die Weißrussin bewies erneut, dass ihre Formkurve rechtzeitig vor dem Pokalfinale deutlich nach oben zeigt. Sie avancierte mit 21 Punkten zur erfolgreichsten Scorerin und wurde auch als „Wertvollste Spielerin“ geehrt. Erfreulich zudem, dass auch mit Lisa Izquierdo (11 Punkte), die nach ihrer Knieverletzung ihr zweites Spiel absolvierte, wieder zu rechnen ist. Und auch Michelle Bartsch, die ihr Comeback nach Knieproblemen gab, steuerte immerhin zwölf Zähler zum Sieg bei.

Trainer Alexander Waibl erklärte nach der Partie: „Das war natürlich ein sehr wichtiger Sieg für uns, nicht nur im Hinblick auf die Verteidigung von Platz eins, sondern auch hinsichtlich des Pokalfinales. Während Gina Mancuso und Katharina Schwabe eine Pause dringend brauchten, war es gut, dass Lisa Izquierdo und Michelle Bartsch Spielpraxis sammeln konnten. Damit stehen uns für das Pokalfinale vier gute Außenangreiferinnen zur Verfügung. Das ist goldwert“, so der Coach, der aber zugleich betonte: „Wir haben bis Mannheim noch in allen Bereichen Arbeit vor uns, müssen vor allem an der Konstanz feilen.“

Von Astrid Hofmann

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