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Dresdner CH-Volleyballer blamieren sich in Berlin

Dresdner CH-Volleyballer blamieren sich in Berlin

Sechs Punkte wollten die Dresdner CH-Volleyballer von ihrem Doppelspiel-Wochenende aus Berlin mitbringen. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen bem Team von Trainer Zoran Nikolic weit auseinander.

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Zoran Nikolic

Quelle: Archiv

Denn sie kehrten mit leeren Händen heim, übernahmen nach der sechsten Saison-Niederlage sogar die Rote Laterne.

Zuerst mussten sich die Elbestädter am Sonnabend vor 500 Zuschauern beim Aufsteiger Netzhoppers Königs-Wusterhausen/Bestensee mit 1:3 (17:25,25:23, 22:25, 18:25) geschlagen geben. Regelrecht blamabel aber wurde es gestern beim bis dahin sieglosen Schlusslicht VCO Berlin. Bei dem Nachwuchsteam, das mit der Junioren-Auswahl identisch ist, verloren die Dresdner ebenfalls mit 1:3 (19:25, 23:25, 25:22, 14:25). Für die Berliner waren das die ersten drei Satzgewinne in dieser Saison überhaupt.

In Bestensee hatte Zoran Nikolic auf der Liberoposition Martin Kroß den Vorzug vor Robert Went gegeben. Für Aleksandar Veselinovic, der sich mit Schulterproblemen plagte, kam bereits Mitte des ersten Satzes Tino Walter ins Spiel. Im Gegensatz zu den Dresdnern begannen die Netzhoppers sehr konzentriert und verschafften sich schnell eine 10:4-Führung. Großen Anteil hatte dabei vor allem der Ex-Dresdner Paul Sprung. Im zweiten Abschnitt fanden die Nikolic-Schützlinge besser ins Spiel und schafften den Ausgleich. Im hart umkämpften dritten Durchgang hatten am Ende erneut die Randberliner mit einem weiterhin stark auftrumpfenden Paul Sprung auf der Diagonalposition die Nase vorn. Die Dresdner starteten mit einer 6:3-Führung in den vierten Abschnitt. Doch dann verloren sie den Faden und kassierten neun Punkte in Folge, so dass die Gastgeber auf 12:6 davonzogen und diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand gaben. Nach 107 Minuten war der Matchball verwandelt. Dresdens Coach machte die Niederlage vor allem an seinem Diagonalangreifer Adrian Szlubowski fest, der nur zehn Punkte erzielte und es auf eine magere Angriffsquote von 24 Prozent brachte: "Mit einer solchen Quote eines Diagonalangreifers kann man kein Spiel gewinnen."

Besser wurde es auch gestern nicht. Dabei fehlte der Pole Szlubowski gleich ganz. Für ihn rückte Aleksandar Veselinovic auf diese Position, auf der er mit 28 Prozent Angriffsquote jedoch kaum besser war. Beste Scorer waren noch die beiden Außenangreifer Tino Walter Nicolas Marks mit je 14 Zählern. Erfolgreichster Punktesammler beim VCO war Christoph Marks (19), der jüngere Bruder von Nicolas.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2014

A. Hofmann

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