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Dresdner Basketballer revanchieren sich für die Horror-Pleite in Oldenburg

Dresdner Basketballer revanchieren sich für die Horror-Pleite in Oldenburg

Was für ein Weihnachtsgeschenk für die Fans: Mit einer tollen Leistung haben die Dresden Titans das letzte Punktspiel 2014 in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gewonnen und sich eindrucksvoll für die 65:99-Auswärtspleite in Oldenburg revanchiert: Im Rückspiel besiegten die Männer von Trainer Thomas Krzywinski die Baskets Akademie Weser-Ems mit 94:85 (43:50).

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Jroslav Tyrna trifft zum Korberfolg für die Dresden Titans.

Quelle: M. Rietschel

Vereinschef Falk Thümmrich frohlockte: "Jetzt kann Weihnachten kommen."

Dabei sah es im zweiten Viertel überhaupt nicht danach aus, als ob die Titanen vor 1032 Zuschauern in der Margon-Arena noch etwas reißen würden. Zu leicht kamen die Niedersachsen zu Punkten. Sie bekamen viele offene Würfe und versenkten sie im Korb, während die Dresdner aus dem Spiel heraus kaum trafen. "Wir haben im zweiten Viertel schlecht verteidigt, unorganisiert gespielt und ein paar einfache Fehler gemacht", monierte Krzywinski, während er die traumhaften Trefferquote der Gäste (70 Prozent bei Zweiern, 50 Prozent bei Dreiern) anerkennen musste.

Doch in der Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft. Vor allem in der Verteidigung steigerten sich die Hausherren enorm. "Wir sind ein Team, dass vieles wettmachen kann, wenn wir heiß laufen", zeigte sich Kapitän Philipp Lieser wenig überrascht. Die Truppe habe sich in der Halbzeit geschworen: "Wir wollen jetzt in der Defense mal richtig Gas geben! Das hat sich jeder zu Herzen genommen." Selbst ein Cliff Goncalo wurde nach der Pause richtig wertvoll und attackierte den Oldenburger Topscorer Preston Wynne (20 Punkte) derart, dass der schnell Fouls kassierte und die Lust verlor: "Er ist Wynne regelrecht auf den Sack gegangen", feixte Krzywinski. Am Ende war Wynne einer von drei ausgefoulten Oldenburgern.

Auch vorn lief es ab dem dritten Viertel glänzend, als die Titans maßgeblich über Lieser das Tempo anzogen: Kevin Butler spielte jetzt ganz groß auf, traf fast nach Belieben, u.a. bei vier von fünf Drei-Punkte-Würfen. Wie der Texaner steuerte auch Guy Aud 20 Punkte bei, doch damit war noch lange nicht Schluss, denn gleich sechs Titans punkteten zweistellig. Das gab es noch nie. Dank dieser Leistung gingen die Spieler hochzufrieden in die Weihnachtspause, die aber nur eine Woche währt. Noch vor Silvester geht die Vorbereitung auf das erste Spiel des neuen Jahres los, bei dem die Dresdner in Leipzig endlich ihren Auswärtsfluch besiegen wollen.

Punktbeste Dresdner: Butler/Aud je 20, Tyrna/Smith je 14, Lieser/Jentzsch je 11.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.12.2014

DNN

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