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Dresdner Athleten fahren optimistisch zu den Deutschen Meisterschaften nach Kassel

Leichtathletik Dresdner Athleten fahren optimistisch zu den Deutschen Meisterschaften nach Kassel

Die Wettkämpfe in Nordhessen sind eine wichtige Station auf dem Weg nach Rio. An diesem Wochenende kämpfen auch fünf Dresdner Teilnehmer um Titel und Medaillen, vor allem aber auch um die Tickets zur Europameisterschaft in Amsterdam und zu den Olympischen Spielen.

Lars Hamann erwartet in Kassel starke Konkurrenz, doch das ficht den Dresdner nicht an. Er will im Speerwerfen auf alle Fälle aufs Podest.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Die 116. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft in Kassel ist für die einheimischen Asse eine wichtige Station auf dem Weg nach Rio. An diesem Wochenende kämpfen die besten Athleten des Landes im Auestadion von Kassel um Titel und Medaillen, vor allem aber auch um die Tickets zur Europameisterschaft in Amsterdam und zu den Olympischen Spielen. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) informierte, werden die frischgekürten Meister von Kassel einen Bonus erhalten, denn sie werden bei erfüllter Norm mit Vorrang ins EM-Team berufen und auch mit Vorrang dem DOSB vorgeschlagen, der die Meister zusammen mit den Gehern und Mehrkämpfern am 28. Juni nominiert, ehe die übrigen Athleten am 12. Juli final benannt werden.

Die beiden Olympia-Kandidaten vom Dresdner SC, Dreispringerin Jenny Elbe und Speerwerfer Lars Hamann, können die Reise nach Kassel relativ entspannt antreten. Sie gehören zu jenen Sportlern, die die Olympia-Norm bereits mehrfach geknackt haben. Im Dreisprung der Frauen hat neben der 26-jährigen Dresdnerin ohnehin bisher nur die Chemnitzerin Kristin Gierisch die Norm von 14,15 m übersprungen. Drei Starter pro Disziplin können bei der EM und bei Olympia antreten. Die beiden Sächsinnen werden sicher auch den Titel in Kassel unter sich ausmachen. Beide Athletinnen streben ihren dritten Titel an. Während Gierisch die letzten beiden Jahre siegte, gewann Elbe 2012 und 2013 jeweils Gold. „Für Jenny geht es darum, wieder in den Bereich von 14 Metern zu springen und sich nicht zu verletzen. Ein allerletztes Risiko werden wir also nicht eingehen“, erklärt Trainer-Vater Jörg Elbe vor den Titelkämpfen.

Auch Lars Hamann hat zuletzt mehrfach die Olympia-Norm von 83 Metern übertroffen und seine Bestleistung auf 85,67 Meter geschraubt. Damit ist er in der deutschen Rangliste Dritter hinter dem Jenaer Thomas Röhler (89,30 m) und dem Ex-Dresdner Johannes Vetter (Offenburg/87,11 m). Allerdings peilen auch Julian Weber (Mainz) und Andreas Hofmann (Mannheim) noch die Norm an. Bisher bissen sie sich allerdings vergeblich die Zähne aus. Deshalb hat der Elbestädter derzeit gute Karten.

Mit Jan Riedel (800 m), Karl Bebendorf (1500 m) und Celine Noack (800 m) vertreten weitere Athleten die Farben des DSC in Kassel.

Von Astrid Hofmann

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