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Dresdner Asse jagen die Normen bislang vergeblich

Dresdner Asse jagen die Normen bislang vergeblich

Die DSC-Leichtathleten sind in der Olympia-Saison bislang nicht in Schwung gekommen, fast alle wurden durch Krankheiten oder Verletzungen zurückgeworfen.

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Will endlich in Fahrt kommen: Georg Fleischhauer vom DSC.

Dresden . Am Wochenende geht es bei den Deutschen Meisterschaften fast schon um alles. Zumindest bietet sich bei den Titelkämpfen die letzte Chance, noch an ein EM-Ticket für Helsinki (27. Juni bis 1. Juli) zu kommen. Für eine Olympia-Fahrkarte gewährt der Verband den Athleten etwas länger Zeit. Noch kein Dresdner hat die EM- oder sogar Olympia-Norm geknackt. Lediglich Neuzugang Thomas Schneider konnte über 400 m mit 46,19 Sekunden die B-Norm für die EM unterbieten. Mit einem Platz unter den besten drei oder vier sollte er seinen Staffel-Platz für Helsinki und auch London ziemlich sicher haben. Für Vorjahres-Überflieger und WM-Teilnehmer Georg Fleischhauer begann die Saison nach akuten Achillessehnenbeschwerden verspätet. Derzeit hat der 400-m-Hürdenspezialist 50,55 Sekunden zu Buche stehen, während der Ex-Dresdner Silvio Schirrmeister (Chemnitz) bereits die Olympia-Norm (49,30) lief, drei weitere Athleten die EM-Norm (50,30) in der Tasche haben.

Vom Pech verfolgt war auch Hochspringer Raúl Spank, der sich mit Fuß- und Achillessehnenproblemen plagt und den Normen (2,28 m/2,31 m) vergeblich hinterherjagte. "Ich bin zuversichtlich, dass die medizinische Abteilung mich für zwei bis drei Stunden sportliche Aktivität zurechtbiegen kann", so der 23-Jährige, der sich aber nur auf seine Spezialdisziplin konzentriert und den zuvor ins Auge gefassten Angriff auf den Titel und die EM-Norm in Dreisprung verwarf. Mit 16,44 m führt der Elbestädter zwar die deutsche Bestenliste an, aber die Belastung wäre auf jeden Fall zu groß. Ob sein Trainingsgefährte Matthias Haverney, der wie Spank bisher 2,25 m erreichte, antreten kann, stand gestern noch in den Sternen. Er lag zuletzt mit einer fiebrigen Infektion im Bett.

Eine Chance, auf den EM-Zug aufzuspringen, hat Speerwerfer Lars Hamann. Der Schützling von Katharina Wünsche schleuderte den Speer zuletzt auf 78,67 m, die EM-Norm liegt bei 81 Metern.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2012

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