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Dresdens Footballer feiern 56:7-Kantersieg und starten daheim gegen Marburg in die Playoffs

Dresdens Footballer feiern 56:7-Kantersieg und starten daheim gegen Marburg in die Playoffs

Die Dresden Monarchs werden zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein Playoff-Viertelfinale zu Hause austragen. Nach einem überzeugenden 56:7 (35:0)-Sieg gegen Ligaschlusslicht Düsseldorf Panther ist ihnen Platz zwei in der GFL Nord nicht mehr zu nehmen.

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Dresdens Conor Foley (rechts) versucht, den Düsseldorfer Timo Jüngst abzuschütteln.

Quelle: Sebastian Schubert

Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg und das Heimrecht für mindestens das erste Playoff-Spiel ist den Monarchs sicher. Und das gegen die bisher sieglosen Panther - was sollte da schief gehen? Nach der Niederlagen in Berlin gab es Restzweifel.

Die Rheinländer starteten forsch. Zügig und konzentriert zogen die Panther übers Feld. Dresdens Verteidiger kamen immer wieder einen kleinen Schritt zu spät. Und Düsseldorf wäre fast in Führung gegangen, wenn der Kick zum Fieldgoal nicht zu kurz geraten wäre. Durchschnaufen bei den Monarchs. Das sah ein bisschen aus wie in Berlin: Zu einfach wurden vom Gegner die Tackle gebrochen, zu sicher die Pässe gefangen.

Die königliche Offense war schneller drin im Spiel als die Defense. Jeff Welsh fand den in der Mitte des Feldes freistehenden Guillaume Rioux, der zum ersten Touchdown lief (PAT Hilgenfeldt 7:0). Düsseldorf versuchte es erneut. Wieder konnten die Panther Raum gewinnen. Wieder endete der Drive mit einem vergebenen Fieldgoalversuch. Das war schon wie verhext für die Gäste - ein Spiegelbild ihrer ganzen Saison. Viel Respekt haben sich die Männer um Quarterback Manuel Engelmann erarbeitet - nur gibt es dafür keine Punkte.

Mit Beginn des zweiten Viertels war auch die Monarchs-Defense auf Betriebstemperatur, die Offense rollte unaufhaltsam. Noch vier Touchdowns gab es vor der Halbzeit. Guillaume Rioux, Trevar Deed und zweimal Jan Hilgenfeldt sorgten für ausgelassene Stimmung im Heinz-Steyer-Stadion. Der Pass zum fünften Touchdown (Hilgenfeldt) kam dann schon von Eric Seidel, der den Job von Jeff Welsh übernommen hatte.

So ging es nach der Pause weiter. Dresden punktete auch mit dem zweiten Anzug. So kam Receiver Karl Diesel zu seinem ersten Touchdown in der GFL. Zuvor hatte sich bereits Ivo Schönberner in die Scorerliste eingetragen. Zu Beginn des letzten Viertels sorgte Conner Foley für den 56:0-Zwischenstand. Erst kurz vor Schluss kam Düsseldorf zu seinen Ehrenpunkten. Manuel Engelmann, der sich mit großem Kämpferherz gegen das Debakel stemmte, bediente Yannick Baumgärtner zum 7:56 (PAT Daniel Rennich).

Die Monarchs starten nun zum zweiten Mal hintereinander mit einem Heimspiel in die Playoffs. Am Sonntag, dem 21. September, ist der Dritte der GFL Süd, die Marburg Mercenaries in Dresden zu Gast. Der erste von drei nötigen Schritten für die Truppe von John Leijten auf dem Weg zum ganz großen Ziel: dem Gewinn des German Bowls.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.09.2014

Jörg Dreßler

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