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Dresden soll Leistungszentrum werden

Handball Dresden soll Leistungszentrum werden

Der Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft bei der EM in Polen hat die Ambitionen von Uwe Saegeling weiter beflügelt. Der Präsident des HC Elbflorenz, der gerade eine neue Sporthalle an Yenidze baut, möchte die Landeshauptstadt zum dritten Leistungszentrum in Sachsen ausbauen.

Die neue Halle von Investor Uwe Saegeling soll nach seinem Wunsch Handball-Leistungszentrum werden.
 

Quelle: Foto: Archiv

Dresden. Dresden soll neben Leipzig und Aue drittes Handball-Leistungszentrum in Sachsen werden. Dieses Ziel verfolgt der Präsident des Drittligisten HC Elbflorenz, Uwe Saegeling. Deshalb sei man auf der Suche nach einem Regionaltrainer, um Nachwuchsarbeit vereinsübergreifend betreiben zu können. Der mit zehn Jahren noch junge Verein arbeitet intensiv an der Nachwuchs-Ausbildung.

„In Dresden wollen alle Kinder immer nur Fußball spielen. Erst wenn sie mit etwa elf Jahren in dieser Sportart nicht viel erreicht haben, kommen sie zum Handball. Dann ist es aber eigentlich schon zu spät“, sagte Saegeling. Deshalb wurde vermehrt bereits in Kindergärten für den Hallenballsport geworben. Inzwischen gibt es zwei Minimannschaften. In der nächsten Saison startet eine E-Jugend-Mannschaft des HC Elbflorenz.

Doch Saegeling sieht nicht nur seinen Verein. Er möchte neben Sachsens traditionell starken Nachwuchs-Hochburgen die Jugendarbeit in der Dresdner Region fördern. Ein Sportgymnasium gibt es bereits in Dresden, allerdings noch ohne Handball-Angebot.

Der Handball-Verband Sachsen (HVS) würde sich freuen, sieht derzeit aber keine Voraussetzungen für die ehrgeizigen Pläne. HVS-Vizepräsident Andreas Zschiedrich erklärte, als ersten Knackpunkt sehe er die schlechte Hallensituation in Dresden. Ausreichende Trainingszeiten könnten nicht angeboten werden. Mit der Fertigstellung der neuen, von Saegeling privat finanzierten, Elbforenz-Halle Ende März 2017 könnte dieses Problem gelöst werden. Eine weitere wichtige Voraussetzung sei derzeit auch nicht gegeben: Es gibt keine höherklassig spielenden Clubs in der Dresdner Region, weder im Jugend- noch im Erwachsenenbereich. Die in der 2. Liga beheimateten Damen vom HC Rödertal hat er dabei freilich unterschlagen.

Von dpa/DNN

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