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Dresden sieht Rot: Kein Stürmer mehr

Dresden sieht Rot: Kein Stürmer mehr

Dynamo Dresden sieht Rot. Zwei Platzverweise bei der bitteren 0:1 (0:0)-Niederlage am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth bringen den Pokalschreck in der 2. Fußball-Bundesliga in personelle Bedrängnis.

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Mit der Roten Karte gegen Pavel Fort wurde gegen Fürth Dresdens einziger Stürmer vom Platz gestellt.

Quelle: dpa

Denn neben Kapitän Cristian Fiel (49.) wegen einer Tätlichkeit wurde mit Pavel Fort (70.) wegen Schiedsrichterbeleidigung auch Dresdens einziger Stürmer vom Platz gestellt. Beide werden nun im Ost-Duell gegen den 1. FC Union Berlin am Freitag fehlen. „Backen“, antwortete der sportliche Leiter Steffen Menze auf die Frage, wie der Club innerhalb von vier Tagen Ersatz für den gesperrten Fort beschaffen will.

Trainer Ralf Looses analysierte äußerlich ruhig die Niederlage durch den Treffer von Olivier Occean in der 48. Minute. Sein Gesichtsausdruck aber ließ erahnen, dass es in dem sachlichen Mann brodelte. Denn die letzten 13 Minuten des Spiels musste er von der Tribüne aus verfolgen. „Ich habe weder jemanden gefährdet noch beleidigt. Wir müssen jetzt mit den Konsequenzen leben. Die Schiedsrichter fahren zum nächsten Spiel und es geht bei 0:0 los“, schimpfte er.

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Der Fürther Stephan Schröck kämpft mit den Dresdnern Florian Jungwirth (l) und Marcel Heller um den Ball.

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Nur eine Woche nach dem wundersamen 4:3-Erfolg im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen ist bei den Sachsen Ernüchterung eingekehrt. Nur ein Punkt aus drei Spielen und nun auch noch der Stürmer-Notstand lassen leichte Frustration aufkommen in den Reihen des Neulings. „Ich habe immer appelliert, dass wir auf dem Transfermarkt tätig werden müssen. Man kann nicht davon ausgehen, dass 18 Spieler immer gesund sind und nie gesperrt“, sagte Loose.

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Dynamo siegt nach dramatischem Spiel gegen Bayer Leverkusen.

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Die Duisburger Goran Sukalo (r) und Bruno Gabriel Soares jubeln nach dem Babelsberger Eigentor zum 0:1.

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Allerdings vertraut er auch den Akteuren, die bisher weniger zum Einsatz kamen. „Wenn wir diese Woche keine Verpflichtung mehr tätigen können, werden wir trotzdem eine Mannschaft aufstellen, die gewinnen kann“, erklärte der 48-Jährige. Eigentlich hatte er schon einen neuen Spieler im Kader haben sollen. Doch ein für den Samstag geplanter Transfer ist geplatzt. „Ich hoffe aber, dass es in den nächsten Tagen klappt. Wir haben Gespräche in mehrere Richtungen. Wir wissen, was wir tun müssen“, erklärte der sportliche Leiter Menze.

Mit Cristian Fiel, für den es die erste Rote Karte der Karriere war, fällt gegen Union Berlin zudem der wichtige Mann für die Standards aus, der das Team außerdem als „Leitwolf“ führt. Doch Mittelfeldspieler Robert Koch gab sich trotz der Niederlage und der Platzverweise kämpferisch für die nächste Partie. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir müssen das schnell abhaken und gegen Union vor eigenem Publikum unbedingt den Dreier holen“, forderte er.

Tina Hofmann, dpa

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