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Dresden schnappt Bayern Titel und Aufstieg weg

Blau-Weiß Blasewitz Dresden schnappt Bayern Titel und Aufstieg weg

Mit einem Riesenerfolg für den Dresdner und sächsischen Tennissport endete die Punktspielsaison in der Regionalliga Südost der Damen. Blau-Weiß Blasewitz feierte im „Endspiel“ gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Favoriten MTTC Iphitos München einen sensationell klaren 7:2-Sieg.

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Die Blasewitzerin Irina Maria Bara gewann das Spitzenspiel.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Mit einem Riesenerfolg für den Dresdner und sächsischen Tennissport endete die Punktspielsaison in der Regionalliga Südost der Damen. Blau-Weiß Blasewitz feierte im „Endspiel“ gegen den zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Favoriten MTTC Iphitos München einen sensationell klaren 7:2-Sieg, holte damit den Titel und schaffte den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im geschlagenen Feld befinden sich ausschließlich Mannschaften aus Bayern. „Dieser Erfolg lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Wir sind echt stolz auf diese junge Truppe, an dessen Erfolg neben internationalen Profis vier heimische Spielerinnen ihren Anteil haben“, lobte der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse die Mannschaft nach „vollbrachter Tat“. Auch der Münchner Trainer Uli Sprenglewski erkannte den hoch verdienten Erfolg der Blasewitzer Mannschaft an: „Natürlich sind wir mit dem Ziel nach Dresden gekommen, um zu gewinnen und wieder in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Doch schon nach relativ kurzer Zeit war mir ziemlich klar, dass hier für uns nichts zu holen ist. Dresden war die in jeder Hinsicht bessere Mannschaft.“ Die Gäste aus München traten zwar nun doch ohne ihre zwei starken Bulgarinnen an – die beste von ihnen bestreitet in dieser Woche in Wimbledon die Qualifikation – setzten aber erstmals die italienische Weltranglistenspielerin Anna-Giulia Remondina ein. Aber auch sie konnte nichts an der Niederlage der Gäste ändern, denn sie fand in Ani Amiraghyan ihre klare Bezwingerin. Die 22-jährige Armenierin, die die zweite Saison für Blasewitz spielt, bot eine ihre bisher besten Leistungen und setzte sich gegen die sogar vor ihr in der Weltrangliste platzierte 27-jährige Italienerin klar mit 6:3, 6:2 durch. Ihr Sieg bedeutete schon das 2:0 für Blasewitz, denn zuvor hatte auch die 19-jährige Tschechin Miriam Kolodziejeva ihr Einzel siegreich beendet.

Die 21-jährige Rumänin Irina Maria Bara entschied im Spitzenspiel das Duell zweier Weltranglistenspielerinnen klar mit 6:1, 6:1 gegen die Spanierin Estrella Cabeza Candela für sich. Das Blasewitzer Urgestein Zuzana Zalabska brachte Blau-Weiß mit dem 6:2, 6:4-Erfolg gegen Sophia Meherovits nach den Einzeln mit 4:2 in Führung und damit klar auf die Siegerstraße. Die 30-jährige Tschechin spielt die elfte Saison für Blasewitz und war schon 2006 dabei, als das Team das letzte Mal der 2. Bundesliga angehörte.

Mit dem Gewinn aller drei Doppel machte Blasewitz alles klar. Zu den Punktebringerinnen gehörte mit der 23-jährigen Sarah-Maria Richter auch ein Eigengewächs, das mit Miriam Kolodziejova erfolgreich war. „Unsere Truppe hat gegen die starke Konkurrenz während der gesamten Saison mit durchweg starken Leistungen aufgewartet. Das Spiel gegen München stellte die absolute Krönung dar“, lobte Trainer Tomas Jiricka.

Von Rolf Becker

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