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Dresden sah EM-Spektakel - Halle wird wieder umgebaut

Dresden sah EM-Spektakel - Halle wird wieder umgebaut

Für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft geht die Heim-Europa-Meisterschaft jetzt in die entscheidende Phase. Für Dresden, Austragungsort der Vorrundengruppe C, ist das Spektakel dagegen schon vorüber.

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Superstar Natalya Mammadova (re.) schied mit Aserbaidschan wie auch Hanna Kalinouskaya mit Weißrussland aus.

Quelle: Lutz Hentschel

Gleich nachdem der letzte Ball in der EnergieVerbund Arena am Sonntagabend gespielt war, begann der Umbau. Ab sofort haben wieder die Eissportler die "Herrschaft" übernommen, schon am kommenden Sonntag steigt das erste Heimspiel der Dresdner Eislöwen in der DEL 2.

Für die Organisatoren dieser EM-Vorrunde in Elbflorenz ging mit "Volleyball on Ice" ein großes "Abenteuer" zu Ende, das aber bei fast allen Beteiligten Lust auf mehr geweckt hat. "Die drei Tage haben gezeigt, dass diese Arena eine Option für die Zukunft ist. Wir kommen damit in andere Zuschauerregionen und auch von der Logistik, den Möglichkeiten im VIP-Bereich ist die EnergieVerbund Arena moderner ausgestattet als die anderen Hallen in der Stadt", erklärte Organisationschef Wolfgang Söllner, der eine Vision hat: "Mein Traum ist es, dass wir in dieser Arena die deutsche Nationalmannschaft bei einem wichtigen Qualifikationsspiel oder sogar einem Turnier erleben. Auf jeden Fall sind Länderspiele in der Halle denkbar", so Söllner, der dennoch nicht verschwieg, dass die Ausrichter auch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten: "Am ersten Trainingstag gab es Beschwerden der Trainer wegen zu viel Feuchtigkeit in der Halle. Das Problem konnten wir beheben. Danach gab es keine Kritik mehr, was ja fast als Lob zu werten ist. Unser Court wurde von den Verantwortlichen des europäischen Verbandes ebenfalls ohne Beanstandungen abgenommen", erläuterte Söllner.

Allerdings kostete der gesamte Aufbau rund 30 000 Euro. "Wenn wir künftig vielleicht mehr solche Events veranstalten wollen, muss man sich überlegen, das Equipment selbst anzukaufen und in Dresden zu lagern. Ansonsten würde es zu teuer", weiß der Präsident des sächsischen Volleyballverbandes, der noch den abschließenden "Kassensturz" abwarten muss, um zu wissen, ob man bei dieser Vorrunde mit einer ausgeglichenen Bilanz rechnen kann. "Zwei Drittel unseres Etats waren mit Fördermitteln abgedeckt, den Rest mussten wir über Sponsoren und Eintrittsgelder akquirieren", so Söllner.

Auch viele Volleyball-Insider ließen es sich nicht nehmen, in der Arena vorbeizuschauen. Sven Dörendahl, Sportdirektor vom Männer-Erstligisten VC Dresden, zeigte sich zum Beispiel begeistert: "Ich finde die Halle geil für Volleyball. Die Akustik ist toll. Ich würde es gut finden, wenn hier nicht nur Eishockey zu sehen ist." Auch DSC-Kapitän Stefanie Karg meinte: "Obwohl die Halle nicht voll war, fand ich die Stimmung richtig laut und gut."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.09.2013

Astrid Hofmann

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