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Dresden prüft Berufung wegen Pokal-Ausschluss

Dresden prüft Berufung wegen Pokal-Ausschluss

Nach dem Pokal-Ausschluss für die kommende Saison prüft Dynamo Dresden eine Berufung gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts. Das kündigte der Sportliche Leiter des Fußball-Zweitligisten, Steffen Menze, am Donnerstag an.

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Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz (l) und Anwalt Christoph Schickardt bei der Verhandlung.

Quelle: Marc Tirl

Binnen einer Woche müssen die Dresdner über einen Antrag beim DFB-Bundesgericht entschieden haben. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte die Sachsen wegen der heftigen Ausschreitungen beim Pokalspiel bei Borussia Dortmund am 25. Oktober aus dem Cup-Wettbewerb 2012/13 verbannt.

„Das Urteil ist für Dynamo Dresden als Verein eine Katastrophe. Ich finde es absolut nicht akzeptabel, dass ein Exempel an uns statuiert wird“, schimpfte Dynamo-Spitzenfunktionär Menze. „Nach dem Verlauf bis zur Verhandlung hatte ich ehrlich gesagt nicht mit der Strafe gerechnet. Ich frage mich, wo da die Grenze nach oben sein soll“, fügte der Sportliche Leiter hinzu. Sein klammer Verein könne auf den DFB-Pokal als Einnahmequelle nicht verzichten.

Auch Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann übte heftige Kritik an den DFB-Richtern. „Es ist eine harte, unverhältnismäßige Entscheidung. Man hätte alles in den Kontext zu den anderen Szenarien, die bei anderen Vereinen stattfinden, setzen müssen“, befand Lehmann. Zwar entschuldige dies die Vorfälle von Dortmund nicht. Dennoch halte er das harte Strafmaß für „bedenklich“, sagte Lehmann. „Der Verein wird dadurch in eine kritische wirtschaftliche Lage gebracht“, meinte der CDU-Politiker.

Der frühere Dynamo-Spieler und einstige Bundesliga-Trainer Hans-Jürgen Dörner bezeichnete das Urteil als „sehr hart. Ich denke, dass eine Geldstrafe auch angemessen gewesen wäre und ich hoffe, dass die Leute, die die Ausschreitungen verursacht und mitgemacht haben, nun sehen, welchen Schaden sie anrichten.“

dpa

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