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Dresden für Spiele der Volleyball-EM gut gerüstet

Dresden für Spiele der Volleyball-EM gut gerüstet

Während die deutschen Volleyball-Frauen beim Grand Prix derzeit noch um die Teilnahme an der Finalrunde kämpfen, wirft die Heim-EM bereits ihre Schatten voraus.

Auch in Dresden läuft der Countdown, denn schon vom 6. bis 8. September wird die Energie-Verbund-Arena Schauplatz der Spiele in der Vorrundengruppe C sein. Mit dem aktuellen Weltmeister, vierfachen Olympiasieger und 17-maligen Europameister können sich die Fans auf einen der Top-Favoriten dieser Titelkämpfe freuen. Auch Aserbaidschan, Kroatien und Weißrussland haben in ihren Reihen exzellente Spielerinnen und versprechen spannende Matches.

"Dresden ist als volleyballaffin bekannt und man weiß, dass die Zuschauer alle Mannschaften begeistert unterstützen. Deshalb bin ich sicher, die Stadt wird auch diesmal ein exzellenter Gastgeber sein", verspricht Sportbürgermeister Winfried Lehmann, der sich maßgeblich dafür eingesetzt hat, dieses hochkarätige Sportevent nach Elbflorenz zu holen. Wolfgang Söllner, Chef des Dresdner Organisationskomitees fiebert der EM ebenfalls schon entgegen: "Es liegen zwei Jahre intensiver Arbeit hinter uns und wir haben mit der Austragung in der Energie-Verbund-Arena ein Novum geschaffen. Weil die Margon-Arena den internationalen Anforderungen nicht mehr entspricht, entschieden wir uns für das Projekt Volleyball auf Eis, das uns zwar einen enormen technischen Aufwand abverlangt, aber wir sind für die Spiele bestens gerüstet", ist der Präsident des Sächsischen Volleyball-Verbandes überzeugt.

So müssen die Spielerinnen bei ihren Auftritten keinesfalls frieren, denn das Eis wird mit drei Schichten optimal abgedeckt. Hallen-Manager Steffen Baronick erläutert das Prozedere, das ab dem 29. August über die Bühne geht: "Zuerst kommt eine isolierende Abdeckung auf das Eis, die Netzanlage wird montiert. Als zweite Schicht folgt ein Sportboden und erst darüber wird der eigentliche Volleyball-Belag ausgerollt. Die Sportlerinnen können sich also auf ein angenehmes Klima freuen", so Baronick. Am 2. September wird bei einem Testspiel zwischen den beiden Zweitliga-Teams des VC Olympia Dresden und dem VV Grimma ein letzter Belastungstest erfolgen. Die Organisatoren planen mit einem Budget von rund 300000 Euro, davon übernehmen Land und Stadt je ein Drittel, der Rest muss über Sponsoren und die Tickets eingespielt werden. Immerhin konnten bislang schon 2000 Karten abgesetzt werden. "Unsere Minimal-Kalkulation liegt bei 5500 Tickets, wir haben uns aber mindestens 6000 verkaufte Karten zum Ziel gesetzt", erläutert Organisationsleiter Ralf Neumann. Auch DSC-Kapitän Stefanie Karg freut sich schon auf die Spiele in Dresden: "Es ist ein gutes Zeichen, dass die Stadt so gierig auf hochklassigen Volleyballsport ist. Ich war schon bei den WM-Spielen 2002 als Zuschauerin dabei und ich hoffe, wir haben nach unserem eigenen Training auch Zeit, uns einige Partien anzuschauen."

Die Tageskarten (je zwei Spiele) kosten je nach Kategorie 15 und 20 Euro (erm.: 10/15 Euro). Tickethotline: 018069990000; Online unter www.eurovolley2013.org sowie u. a. in der Geschäftsstelle des DSC, Bodenbacher Straße 141.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.08.2013

ah

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