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Dresden als HipHop-Mekka – 700 Tänzer treffen sich zum 14. DDP-Cup

Dresden als HipHop-Mekka – 700 Tänzer treffen sich zum 14. DDP-Cup

Markerschütternde Bässe und ohrenbetäubendes Kreischen aus Dutzenden Teenagerkehlen – als Zuschauer könnte man meinen, man sei auf einem Boygroup-Konzert gelandet.

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Die J-RookerZ aus Zittau.

Quelle: Tanja Tröger

Doch was da im Dresdner Kongresszentrum die Gemüter erhitzt, ist Tanz. HipHop- und Showtanz, um genau zu sein. Knapp 700 junge Leute haben sich am Sonnabend zum 14. DDP-Cup getroffen und die Halle am Elbufer zum Beben gebracht.

„DDP“ steht für Dörtes Dance Project und damit für den Verein, der das Spektakel organisiert. Angefangen hat die Truppe um Tänzerin Dörte Freitag 2001 in einer Hoyerswerdaer Turnhalle. Inzwischen hat sich die Veranstaltung zu Ostdeutschlands größtem Tanzwettbewerb gemausert. Genau 49 Gruppen konkurrierten diesmal um die Siege in den Kategorien Kinder-, Teenager-, HipHop- und Show-Tanz. Die jüngsten Bewegungskünstler gehen noch in den Kindergarten und erlebten ihren ersten Auftritt auf einer großen Bühne, andere waren schon „alte Hasen“ und mehrfach preisgekrönt obendrein.

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Sieger in der Kidz-Klasse: "Cap Light" aus Berlin.

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Die Wertungsrichter schauten mit Argusaugen auf Tanztechnik, Ausstrahlung, Kostüme, Musikmix und das Gesamtbild der Gruppen. In der Jury saßen unter anderem Heiko „Hahny“ Hahnewald, mehrfacher DDR-Meister im Breakdance, sowie Angelika Forner und Bernadett Rösch als Vertreterinnen der Palucca-Schule.

Den Sieg in der Kidz-Klasse ertanzten sich dieses Jahr die acht Berliner von „Cap Light“, gefolgt von den Sweet Hoppers aus Weißwasser und „Klick Klack“ aus Altlandsberg. Die 17 Titelverteidiger der „Little RokkaZ“ aus Potsdam schafften es nicht unter die ersten Drei, waren aber dennoch zufrieden. „Das ist kein Weltuntergang“, meinte die elfjährige Lilly, und Kollegin Maxima ergänzte: „Wir hatten Spaß, das ist das Wichtigste, und unser Tanzlehrer war auch zufrieden.“

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. „Das ist für uns alle eine besondere Ehre“, freute sich Dörte Freitag vom DDProject e.V.

ttr

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