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Dresden Titans wollen in der neuen Saison sportlich weiter vorankommen

Dresden Titans wollen in der neuen Saison sportlich weiter vorankommen

Im zehnten Jahr ihrer Vereinsgeschichte haben sich die Drittliga-Basketballer der Dresden Titans viel vorgenommen. Der Etat der Mannschaft von Trainer Thomas Krzywinski ist mit rund 300 000 Euro (Gesamtverein: 500 000 Euro) zwar gleich geblieben, dennoch wollen Krzywinski und seine Korbjäger mehr aus ihren Möglichkeiten machen als im Vorjahr, als sie zum zweiten Mal in Folge im Playoff-Viertelfinale der 2. Bundesliga Pro B scheiterten.

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Neuzugang Walter Simon (l.) und der letztjährige Kapitän Philipp Lieser freuen sich auf eine spannende Saison und die Partie gegen ihren Ex-Klub aus Weißenfels.

Quelle: M. Rietschel

Der neue Geschäftsführer Peter Krautwald umriss die Hoffnungen des Vorstandes so: "Wir wollen die Saison besser als auf Platz acht beenden. In den Playoffs ist es unser Ziel, unter die besten Vier zu kommen." Ein Vorhaben, das auch Trainer Krzywinski im siebenten Jahr seiner Dresdner Amtszeit als realistisch ansieht: "Wenn wir keine größeren Unglücke in dieser Saison haben, dann bin ich zuversichtlich, dass wir das schaffen können."

Dafür, dass die Titans nicht noch einmal so einen Absturz erleben wie in der letzten Serie, als man Ende November Tabellenletzter war, spricht die Zusammensetzung der aktuellen Mannschaft. Zwar verließen mit Jaroslav Tyrna (Sandersdorf), Guy Aud (Israel), Kevin Butler und Damon Smith (beide Ziel unbekannt) gleich vier Leistungsträger das Team, doch der Großteil der Truppe blieb zusammen und erhielt Verstärkung von teils namhaften Akteuren. So kehrte Ex-Kapitän Andrew Jones aus Aschersleben zurück, zudem gelang es Krzywinski, nach etlichen vergeblichen Versuchen in den Jahren zuvor mit Walter Simon einen gebürtigen Dresdner mit Bundesliga-Erfahrung in die Heimat zurückzulotsen.

Der 2,02 Meter große Power Forward, der beim Mitteldeutschen BC Erstliga-Luft schnupperte, wechselte vom Pro-A-Team aus Chemnitz heim an die Elbe, wo er einst beim USV TU Dresden mit dem Basketballsport begonnen hatte. Sein erster Trainer hieß damals übrigens: Peter Krautwald. Doch Krautwald und Krzywinski sind nicht die Einzigen im Verein, die Simon 15 Jahre nach seinem Weggang aus Dresden gut kennen. "Mit Max von der Wippel habe ich in Leipzig schon zusammen gespielt, Philipp Lieser kenne ich auch schon lange, obwohl wir beim MBC nicht in einer Mannschaft standen", erklärt Simon.

Dass man Spieler wie ihn und den Shooting Guard Jones in der Mannschaft gut kennt, sieht Krzywinski als Vorteil: "Das sollte die Zeit der Anpassung und Integration verkürzen." Doch allein das war es nicht, weswegen sie verpflichtet wurden: Jones, der noch wie der kanadische Center Mike Allison auf seine Arbeitserlaubnis wartet, soll wieder eine Führungsposition einnehmen. Die traut Krzywinski auch Simon zu. Der 25-Jährige sei "sehr abgezockt", mache wenig Fehler und habe "für einen großen Spieler ein hohes Spielverständnis, was sehr viel Variabilität zulässt". Seine Klasse habe Simon bereits im Training gezeigt.

In zwei inoffiziellen Tests gegen die Pro-A-Klubs aus Jena (47:100) und Baunach (63:69) konnte sich die Truppe bereits etwas einspielen, bevor es nun ins Trainingslager nach Usti geht. Am 6. September testet die Truppe ohne Zuschauer dann gegen Eintracht Stahnsdorf und spielt am 12./13. September beim Ibis-Cup in Rostock. Am 16. September geht es nach Chemnitz, ehe die Saisoneröffnung am 20. September vor heimischem Publikum gegen den Kooperationspartner Sluneta Usti nad Labem steigt. Der Punktspielauftakt steht am 27. September gegen Nördlingen an.

Die Kartenpreise bleiben übrigens gleich. "Wir haben uns entschieden, nicht an der Preisschraube zu drehen", sagte Prokurist Gert Küchler, der im Jubiläumsjahr auf deutlich mehr als 1000 Zuschauer pro Heimspiel hofft. Voll wird die Halle bestimmt zum Geburtstagsspiel am 17. November - dann gastiert der Mitteldeutsche BC in der Margon-Arena. Ein Höhepunkt wird die Partie besonders für die beiden Ex-MBC-Spieler Simon und Lieser. Lieser hat an diesem Tag auch noch selbst Geburtstag.

Jochen Leimert

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