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Dresden Titans warten weiter auf den ersten Auswärtssieg in der Pro A

Basketball Dresden Titans warten weiter auf den ersten Auswärtssieg in der Pro A

Die Mannschaft von Trainer Steven Clauss kommt in der 2. Bundesliga Pro A einfach nicht auf Touren. In Oberfranken unterlagen die Dresdner im zehnten Spiel zum neunten Mal. Und dass, obwohl Center Jervon Pressley wieder mitspielen konnte.

Titans-Trainer Steven Clauss schaut seiner Mannschaft zu, doch die macht ihm derzeit wenig Freude.

Quelle: Archiv/Rietschel

Baunach/Dresden. Die Dresden Titans warten in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A weiter auf ihren zweiten Sieg. In der Fremde konnten die Spieler von Trainer Steven Clauss bislang noch gar keine Partie gewinnen und so blieb es auch nach dem mit Spannung erwarteten Kellerduell in Baunach. Dort unterlag das Tabellenschlusslicht aus Elbflorenz erneut deutlich mit 81:100 (42:53). Ein schwerer Schlag für den Aufsteiger, der nun schon seit fünf Spielen auf das dringend herbeigesehnte Erfolgserlebnis hofft und im Kampf um den Klassenerhalt früh den Anschluss zu verlieren droht.

Der Start verlief für die Gäste aus Sachsen nicht optimal, denn schnell lagen sie mit 7:16 zurück. Beim 11:16 wechselte Clauss den lange am Sprunggelenk verletzten Center Jervon Pressley ein, doch der US-Amerikaner ist noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte und konnte so nur bedingt helfen. Die Titans kämpften sich dennoch bis auf 21:23 wieder heran, doch am Ende des ersten Viertels hatten die Baunacher dann doch wieder acht Punkte Vorsprung (21:29). Im zweiten Spielabschnitt verwarf Pressley gleich zwei Freiwürfe, und die Gastgeber bauten ihre Führung sofort aus. 42:53 hieß es bei Halbzeit aus Sicht der Dresdner – noch nichts war entschieden.

Doch einmal mehr starteten die Young Pikes schwungvoller und zogen auf 62:53 weg, ehe die „Titanen“ mit einem Dreier von Daniel Krause zu ihren nächsten Punkten kamen. Als die Sirene das Ende des dritten Viertels signalisierte, stand es 62:78 aus Sicht der Gäste, die nun noch einmal alles in die Waagschale werfen wollten, um das auf eine Niederlage hinauslaufende Spiel noch aus dem Feuer zu reißen. Doch mit einfachen Fehlern bremste sich der auswärts noch sieglose Tabellenletzte gleich wieder aus. Die Baunacher legten dagegen noch einmal einen Zahn zu. Kurz vor Schluss knackten sie sogar noch die magische Grenze von 100 Punkten. Sie warfen insgesamt besser, hatten 14 Dreier (Dresden 9) und waren auch bei den Zweiern erfolgreicher. Im Rebound erarbeiteten sie sich ebenso klare Vorteile.

Punktbeste Dresdner Werfer: Holt 17 Zähler, Krause, Sturner je 14, Baues 9, Domiaty, Pressley je 8.

Von Jochen Leimert

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