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Dresden Titans verlieren in Rostock ohne Randal Holt 88:91

Basketball Dresden Titans verlieren in Rostock ohne Randal Holt 88:91

Die Vorzeichen waren nicht ideal, denn ohne ihren verletzten Spielmacher mussten die Dresdner Basketballer an der Ostseeküste improvisieren. Lange Zeit klappte das im ersten Play-off-Achtelfinalspiel gut, doch am Ende triumphierten die Gastgeber.

Dresdens Center David Sturner hat Mühe, den Rostocker Daniel Lopez beim Korbwurf zu stören.

Quelle: René Warning

Dresden. Es war das erwartet heiße Duell zum Play-off-Auftakt der 2. Basketball-Bundesliga Pro B. Am Ende verloren die Dresden Titans im ersten Spiel der Achtelfinale-Serie gegen die Rostock Seawolves am Samstagabend mit 88:91 (39:35). Damit stehen die „Elberiesen“ nunmehr in der Best-of-Three-Serie unter Zugzwang. Um ein frühes Ausscheiden zu vermeiden, müssen die Dresdner im zweiten Spiel am Ostersonntag (18 Uhr, Margon-Arena) gewinnen, um ein drittes zu erzwingen.

Ein großes Manko in Rostock war, dass Spielmacher Randal Holt fehlte. „Wir hatten bis kurz vorm Tipp-Off gehofft, dass Randal spielen kann, aber der Knöchel war noch nicht so weit, weshalb wir uns gegen einen Einsatz entschieden haben“, erklärte Titans-Trainer Steven Clauss. Aber auch ohne Holt lieferten die Sachsen eine beachtliche Leistung ab. Sie starteten gut, führten im ersten Viertel schnell mit 8:2, ließen daraufhin jedoch den Gegner besser ins Spiel kommen. Bis zur ersten Viertelpause drehten die Seawolves die Partie zum 19:15 für sich. Unbeeindruckt konterten die Dresdner den Rostocker Lauf mit einem starken zweiten Viertel, an dessen Ende die Titans eine 39:35-Führung mit in die Halbzeit nahmen.

Und auch nach der Pause hielten die Schützlinge von Coach Clauss an ihrem Spielplan fest. Mit schnellem Fast-Break-Spiel bauten die Gäste ihren Vorsprung bis auf 65:52 aus. Jedoch ließen sie zum Ende des dritten Viertels erneut die Tür für die Seawolves offen. Angepeitscht von 2500 Fans starteten die Hanseaten eine Aufholjagd, die schließlich zu Beginn des Schlussabschnitts zum Ausgleich führte. In der Folge übernahmen die Seawolves erneut die Führung. Immer wieder war es Top-Scorer Matthew Hunter (36 Punkte), der die Rostocker Stadthalle mit seinen Aktionen in ein Tollhaus verwandelte.

„Wir haben Ende des dritten Viertels die Kontrolle über das Spieltempo verloren und damit die Partie aus der Hand gegeben. Die Rostocker sind ein physisches Team, daher wollten wir sie laufen lassen, was wir im letzten Viertel nicht mehr geschafft haben. Zudem ist uns in der Offensive nicht mehr viel gelungen, was auch an der hohen Foulbelastung unserer großen Spieler lag“, analysierte Clauss. In den Schlussminuten musste er ohne Centerspieler auskommen, nachdem sowohl David Sturner als auch Max von der Wippel und Walter Simon ausgefoult waren. Kapitän Philipp Lieser war hinterher sauer: „Heute war definitiv mehr drin. Wir hätten das Spiel durchaus klauen können.“

Beste Dresdner Werfer: Krause (22), Simon (16), Sturner (15).

Von Gert Küchler

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