Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+
Dresden Titans verlieren erstes Play-off-Halbfinalspiel in Frankfurt

Basketball Dresden Titans verlieren erstes Play-off-Halbfinalspiel in Frankfurt

Ohne zwei Leistungsträger musste die Mannschaft von Trainer Steven Clauss am Sonnabend in „Mainhattan“ antreten. Trotzdem kämpfte die Truppe um ihre Chance, doch am Ende vergebens: Die Skyliners Juniors gewannen klar mit 94:81 (49:40).

Titans-Trainer Steven Clauss hatte sich den ersten Halbfinal-Auftritt seiner Jungs anders gewünscht.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Der Kampf um den Einzug ins Finale der 2. Basketball-Bundesliga Pro B begann für die Dresden Titans am Sonnabend mit einem herben Rückschlag. Zunächst musste Forward Walter Simon aufgrund einer Verletzung, die er sich im Viertelfinale gegen Karlsruhe am Sprunggelenk zugezogen hatte, passen, ehe sich am Morgen des Spieltags auch noch Center David Sturner mit einer Grippe krank meldete. Ohne die beiden Leistungsträger unterlagen die Dresdner Korbjäger im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie bei den Fraport Skyliners Juniors letztlich klar mit 81:94 (40:49). Damit sind die Elberiesen im Rückspiel am kommenden Sonnabend einmal mehr zum Siegen verdammt.

In Frankfurt starteten die „Titanen“ in der „Basketballcity Mainhattan“ zunächst verheißungsvoll. Nach vier Minuten führten die Dresdner mit 10:6, bevor die Hausherren das Zepter übernahmen. Beinahe in Bestbesetzung zeigte die Nachwuchsmannschaft der BBL-Klubs fortan ihre ganze Klasse. Angeführt von US-Guard Travis Thompson (20 Punkte, 6/10 Dreier) spielten sich die Skyliners bis zur ersten Viertelpause (28:12) in einen Rausch. Auch die beiden Ausnahme-Forwards Niklas Kiel (24) und Johannes Richter (13) wussten ihre Überlegenheit unterm Korb gekonnt auszuspielen. Wenn sich die Lücken boten, bedienten sie ihre Guards an der Drei-Punkte-Linie.

Obgleich Dresdens Top-Scorer Andrew Jones (22) mit mehreren Dreiern (5/11) die Titans bis zur Halbzeit (40:49) in Schlagdistanz halten konnte, schwanden nach dem Seitenwechsel schnell die Hoffnungen auf ein enges Match. Zu klar war die Überlegenheit der Frankfurter im Rebound (42:32), sodass sich die Gastgeber bis zur letzten Viertelpause deutlich auf 78:55 absetzen konnten. Auch wenn die Titans im Schlussabschnitt noch ein Lebenszeichen zeigten, schmolz der Frankfurter Vorsprung nicht mehr entscheidend. Am Ende stand ein verdienter 94:81-Auftaktsieg für die Skyliners Juniors, die einmal mehr bewiesen, dass sie auch als Farmteam in Besetzung zu den besten Top-Teams der ProB zählen.

Nichtsdestotrotz zeigte sich Titans-Coach Steven Clauss zuversichtlich für das Rückspiel in der Margon-Arena: „Auch wenn es nicht als Ausreden zählen darf, waren wir heute sehr geschwächt. Wir wussten, dass es ohne David und Walter sehr schwer werden würde, aber leider haben wir heute nicht das Selbstvertrauen zeigen können, was nötig gewesen wäre, um die beiden Ausfälle zu kompensieren. Daran werden wir in den nächsten Tagen genauso arbeiten, wie an der Genesung der beiden. Ich bin mir sicher, dass wir am Samstag ein anderes Gesicht zeigen werden.“

Beste Werfer:

Dresden: Jones (22 Punkte), Holt (20), Wippel (10)

Frankfurt: Kiel (24), Thompson (20), Richter (13)

Von Gert Küchler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr