Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresden Titans verlieren Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B deutlich

Dresden Titans verlieren Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B deutlich

1350 Fans in der Halle, Saison-Rekordkulisse, überall erwartungsfrohe Gesichter - der Rahmen stimmte beim Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B. Doch am Ende gingen viele Fans der Dresden Titans, die gestern erst lange anstehen mussten, um in die Margon-Arena zu gelangen, enttäuscht nach Hause, denn ihr Team unterlag gegen die Hanau White Wings mit 71:91 (37:43) und musste den Hessen auch noch die Tabellenführung überlassen.

Voriger Artikel
Tina Dietze, David Storl und Savchenko/Szolkowy wurden in Dresden zu Sachsens Sportler des Jahres gekürt
Nächster Artikel
VC Dresden bei Niederlage gegen Friedrichshafen mit viel Herz

Andrew Jones, Philipp Lieser und Trainer Thomas Krzywinski (v.l.) haben an der Pleite gegen Hanau zu knabbern.

Quelle: Lutz Hentschel, soccerfoto

Die erste Heimniederlage der Saison deutete sich bereits früh an, denn an diesem Tag fanden die Gastgeber einfach nicht zu ihrem Spiel. Von Beginn an liefen die "Titanen" einem Rückstand hinterher, lediglich beim 10:10 konnten sie einmal ausgleichen. Ihnen gelangen einfach nicht genug Rebounds und ihre Trefferquoten waren unterirdisch. Hanau verteidigte geschickt und kaufte den mitunter hektisch wirkenden Hausherren schnell den Schneid ab.

"Man hat gleich in den ersten drei Minuten gemerkt, dass wir zu viel machen wollten.Dass wir geguckt haben, dass wir eine besonders schöne Aktion machen, die dann nicht geklappt hat", analysierte Trainer Thomas Krzywinski später. Das Rebound-Duell, das er wie in fast allen anderen Saisonspielen so gern wieder gewinnen wollte, verloren die Titans gegen den bisherigen Tabellenzweiten klar mit 31:41. Auch im Abschluss hatten die Sachsen das Nachsehen, insbesondere bei den Dreier-Versuchen ging kaum etwas - nur drei von 20 Würfen saßen, magere 15 Prozent.

Flügelspieler Georg Dölle war erstaunt, dass überhaupt noch drei Dreier zusammengekommen waren, als er widerwillig auf die Statistik schaute. Er war total frustriert von seinen Werten: "Ich habe heute echt versucht, tief zu rebounden - ich habe es nicht hinbekommen, als hätte mir irgendwie die Kraft gefehlt", so Dölle. Für ihn stand fest: Die Weihnachtspause hat die Titans aus dem Rhythmus gebracht, "das hat man schon im Training gesehen". Außerdem sei die Mannschaft wohl etwas übermotiviert ins Spiel gegangen, habe ihre Klasse unbedingt schnell zeigen wollen: "Wir haben es wohl ein bisschen übertrieben." Ihm stank es gewaltig, "dass wir vor über 1300 Zuschauern so eine Leistung abgeliefert haben".

Auch Aufbauspieler Philipp Lieser ärgerte sich: "Wir haben in der Offensive viele doofe Fehler gemacht, hatten ganz viele Ballverluste." Er zollte den Hanauern fair Respekt: "Sie waren gut vorbereitet, haben bestimmt lange über die Niederlage im Hinspiel nachgedacht."

Dabei hatte das Team von Trainer Ty Shaw die richtigen Schlüsse gezogen und stellte im Rückspiel mit Caleb Walker (28 Punkte) und Anish Sharda (21) auch zwei sichere Werfer. Marco Völler, Sohn von Fußball-Weltmeister Rudi Völler, steuerte 13 Zähler zum Sieg bei, mit dem die "Schwäne" auch den direkten Vergleich gewannen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2014

Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr