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Dresden Titans verlieren Kellerduell in Nürnberg mit 79:93

Basketball Dresden Titans verlieren Kellerduell in Nürnberg mit 79:93

Werbung in eigener Sache sieht anders aus: Die Dresden Titans konnten auch bei den Falcons den Schalter nicht umlegen und ihre Auswärtsschwäche beheben. In Nürnberg lief es nur phasenweise nach Wunsch, am Ende setzte es eine deutliche Schlappe. Nun wird es ganz schwer, wenn am Sonntag der MBC nach Dresden kommt.

Es sieht nicht gut aus für die Titans und Trainer Steven Clauss, der Aufsteiger ist Tabellenletzter.

Quelle: Archiv

Nürnberg/Dresden. Die angespannte Situation beim Basketball-Zweitligisten Dresden Titans hat sich weiter verschärft, denn die Mannschaft von Trainer Steven Clauss konnte auch das Kellerduell bei den Nürnberg Falcons nicht für sich entscheiden. Die Dresdner unterlagen in Franken mit 79:93 (39:52). Damit blieben die Sachsen mit nur zwei Punkten am Tabellenende kleben.

Der Aufsteiger startete ohne den nach wie vor verletzten Center Jervon Pressley zunächst hoffnungsvoll in die Partie, führte nach dem ersten Viertel mit 22:15, doch halten konnten die „Titanen“ den Vorsprung nicht. Sie verspielten ihn schon im zweiten Viertel und lagen zur Halbzeit mit 39:52 klar hinten. Auch nach der Halbzeitpause lief in der Defense nicht viel zusammen, und die Nürnberger schaukelten das Spiel souverän nach Hause. Am Ende ging ihr Sieg völlig in Ordnung. Gleich vier Spieler der Heimmannschaft punkteten zweistellig. Dan Oppland (23) und Diante Watkins (22) machten gar mehr als 20 Zähler. Bei den Dresdnern war Helge Baues mit 22 Punkten bester Werfer, David Sturner (16) und Ricky Alonzo Price (14) warfen auch noch gut, während Guard Randal Holt mit nur acht Punkten klar unter seinen Möglichkeiten blieb. „Er hat seinen Wurf nicht gefunden, wollte mit dem Kopf durch die Wand“, berichtete Titans-Pressesprecher Florian Wunderlich. Nur zwei von acht Zweier-Versuchen fanden beim Mann aus Cleveland ihr Ziel, er war diesmal ein Totalausfall. „Es ging für beide Mannschaften um viel. Doch leider kam insgesamt heute zu wenig von uns. Zwar waren wir zu Beginn und im dritten Viertel dran, aber insgesamt haben wir durch eigenes Verschulden verloren. Die Fehler hat Nürnberg heute gerade mit Moritz Sanders und Dan Oppland gnadenlos ausgenutzt“, resümierte Trainer Steven Clauss.

Rasche Besserung ist leider nicht in Sicht, denn in dieser Verfassung wird es für die Titans beim Aufeinandertreffen mit dem Mitteldeutschen BC ganz schwer. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert der ehemalige Bundesligist in der Margon-Arena und rechnet fest mit dem nächsten Sieg. Um die „Wölfe“ zu stoppen, braucht es wohl ein Wunder, denn der Aufsteiger aus Dresden spielt derzeit nur wie ein Absteiger. Die Weißenfelser verbuchten dagegen gegen Heidelberg beim 70:62 bereits den siebenten Sieg im achten Spiel und behaupteten Platz eins.

Im Vorfeld der Sonntagspartie trifft zunächst die 2. Mannschaft der Titans ab 13 Uhr auf den BC Erfurt. Zudem findet von 9 bis 13 Uhr die KINDER+SPORT-Basketball-Academy an der Bodenbacher Straße statt. Kinder der Alterklasse 7-13 Jahren können sich vor Ort kurzfristig anmelden. Neben einer Freikarte können alle Teilnehmer auch ein kostenfreies Basketball-Trikot ergattern. Am Nachmittag ist dann Einlass in die Margon-Arena um 15 Uhr. Tickets gibt es unter www.etix.com, an allen Vorverkaufsstellen sowie der Tageskasse. Zudem senden die Titans vom Match gegen den MBC wieder einen Livestream, welcher unter https://livestream.com/accounts/7613075 kostenfrei abrufbar ist.

Von Jochen Leimert

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