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Dresden Titans verlieren Boucher, Lienhard und Platz eins

Dresden Titans verlieren Boucher, Lienhard und Platz eins

Die Titans haben beim Endspurt zum Aufstieg einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen den Regionalliga-Vierten aus Baunach unterlagen die Dresdner am Sonntag mit 77:92 (46:52, 72:72) nach Verlängerung.

Dresden.

Mehr als die Niederlage schmerzt jedoch der Verlust von Jason Boucher: Der Amerikaner - inzwischen schon eingegipst - fällt mit einer Kapselverletzung im linken Fuß bis Saisonende aus. Die knapp 600 Zuschauer in der Margon-Arena mussten mit ansehen, wie der 31-Jährige bereits kurz nach Tipp-Off verletzt vom Feld musste. "Das war eine Woche zum vergessen", bilanzierte Titans-Coach Thomas Krzywinski. Bereits am Montag hatte sich Tim Schmidt im Training am Sprunggelenk verletzt. Auch er muss länger pausieren.

Gerade eine halbe Minute waren beide Teams auf dem Feld, als sich Boucher nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler an den rechten Fuß griff. Mit schmerzverzerrter Miene verließ der Mann aus Michigan gestützt von seinen Teamkollegen das Feld. Damit nicht genug: Zu Beginn der zweiten Halbzeit landete mit Thomas Lienhard der nächste Titan im Lazarett. Im Kampf um den Rebound kassierte Lienhard einen Ellenbogencheck, der einen "Cut" an der Augenbraue zur Folge hatte. Damit war auch für ihn die Partie beendet.

Ohne die zwei Verletzten fanden die Titans drei Viertel lang nur schwer ihren Rhythmus. Die Gäste erwiesen sich als der erwartet unbequeme Gegner. Bis Mitte des vierten Viertels lagen die Franken stets in Front, ehe die Titans zur Aufholjagd ansetzten und sogar in Front zogen. Die Baunacher glichen mit zwei versenkten Dreiern in der Schlussminute aus. Nachdem Georg Dölle (insgesamt 20 Punkte) in der letzten Sekunde mit einem Versuch von der Mittellinie scheiterte, ging die Partie in die Verlängerung und den "Titanen" die Kraft aus.

Durch ihre dritte Saisonniederlage rutschen die Titans auf den zweiten Tabellenplatz hinter Ansbach ab. Bei noch zwei ausstehenden Nachholspielen haben sie es aber nach wie vor selbst in der Hand, den Meistertitel einzufahren.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2012

J. Preißiger

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