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Dresden Titans stürzen Tabellenführer Ehingen Urspring

Basketball Dresden Titans stürzen Tabellenführer Ehingen Urspring

Die Dresden Titans bleiben im Jahr 2016 im dritten Heimspiel in Folge ungeschlagen. Gegen das Team Ehingen Urspring gelang den Elbiesen am Sonnabendabend vor 1480 Zuschauern in der Margon-Arena ein 83:74-Erfolg gegen den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ProB-Süd.

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Walter Simon von den Dresden Titans steigt nach oben zum Korb. Die „Elberiesen“ stützten den Tabellenführer Ehingen/Urspring.
 

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Dresden Titans bleiben im Jahr 2016 im dritten Heimspiel in Folge ungeschlagen. Gegen das Team Ehingen Urspring gelang den Elbiesen am Sonnabendabend vor 1480 Zuschauern in der Margon-Arena ein 83:74-Erfolg gegen den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ProB-Süd. Durch den zeitgleichen Sieg des Zweitplatzierten Karlsruhe in Würzburg gibt es so erneut einen Wechsel an der Spitze. Zudem konnten auch die Dresdner dadurch im Kampf um die Play-off-Plätze zwei wichtige Punkte auf den direkten Konkurrenten aus Würzburg gutmachen.

Von Beginn an gingen Dresdens Basketballer konzentriert zu Werke. Den ersten Punkten durch Kapitän Philipp Lieser (7 Punkte/2 Assists) folgten zahlreiche Führungswechsel. Den Gästen gelang beim Stand von 11:13 ein 6:0-Lauf. Dieser Zwischenspurt sollte jedoch der einzige für die „Steeples“ bleiben. Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig. Dennoch zeigten die Titans Mitte des zweiten Viertels eine kleine Schwächephase. Den Ehingern gelang durch ihr starkes Trio um Radivoij Tomasevic (10/3), Daniel Berger (28/10 Rebounds) und Center Tobias Jahn (16/11) die bis dato höchste Führung der Partie (27:35). Die Hausherren konterten jedoch durch Walter Simon zum wichtigen 39:39-Ausgleich zur Halbzeitpause. Titans-Trainer Clauss sah die erste Hälfte noch kritisch: „Uns ist es in der ersten Spielhälfte über weite Strecken nicht gelungen, Daniel Berger konsequent zu kontrollieren. Zudem konnten wir Tobias Jahn, der zweifelsohne einer der besten Center der Liga ist, nicht entscheidend vom Korb fernhalten.“

Doch genau das sollte den „Elberiesen“ nach dem Pausentee deutlich besser gelingen. Einerseits konnte Titans-Center Max von der Wippel die Anweisungen seines Coaches umsetzen und Jahn besser kontrollieren und auch offensiv wusste Wippel mit krachenden Dunkings Akzente zu setzen. Andererseits konnten sich die „Titanen“ nach dem Seitenwechsel auch im Rebounding – gerade defensiv – verbessern. Im dritten Viertel sorgte zudem ein 9:0-Lauf (67:58) bei den Gastgebern für mehr Sicherheit. Großen Anteil an der besseren Wurfquote der Titans hatte US-Guard Randal Holt. Kam der Point-Guard in Hälfte eins nicht über sechs Punkte hinaus, so sollte der Neuzugang am Ende der Partie noch mit 24 Punkten (davon vier von fünf Dreiern) und neun Assists zu einem Sieggaranten werden. Anders als in der Vorwoche behielten die Dresdner diesmal die Nerven in der „Crunchtime“ und brachten zur Freude ihrer Fans so den Tabellenführer zu Fall.

Durch den Heimsieg konnten sich die „Titanen“ in der Tabelle mit zwei Punkten auf die Nicht-Play-off-Ränge absetzen. In den nächsten beiden Wochen kommt es nun auswärts zu Duellen mit den Verfolgern aus Würzburg (9.) und Lich (10.), ehe man dann am 28. Februar (16 Uhr) Speyer in der Margon-Arena empfängt.

Beste Werfer
Dresden: Holt (24), Jones (11), Sturner (9)
Ehingen: Berger (28), Jahn (16), Thompson, Tomasevic (je 10)

Von Gert Küchler

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