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Dresden Titans schlagen Breitengüßbach und feiern wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Dresden Titans schlagen Breitengüßbach und feiern wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Die Basketballer der Dresden Titans haben einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der dritten Liga gefeiert. In der laufenden Playdown-Runde siegten die Dresdner am Sonntagabend von 838 Zuschauern mit 88:82 gegen den TSV Tröster Breitengüßbach und stehen damit aktuell auf einem Nichtabstiegsplatz.

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Die Titans haben gegen Breitengüßbach einen wichtigen Sieg geholt.

Quelle: Stephan Lohse

Die wohl entscheidende Szene spielte sich gut zwei Minuten vor Ende der Partie ab. Spielmacher Jason Boucher hatte sich einmal mehr zum gegnerischen Korb durchgekämpft, wurde aber abgedrängt. Boucher knallte mit voller wucht gegen die Werbebanden, räumte diese ab und schlitterte in Richtung Zuschauerränge. Statt jedoch liegen zu bleiben rappelte er sich auf, erkämpfte den Ball zurück und sorgte dafür, dass sein Teamkollege den Korb machte.

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Im Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Liga Pro B haben die Dresden Titans einen wichtigen Sieg gegen Breitengüßbach eingefahren.

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Sinnbildlich an dieser Szene: Spielentscheidender Mann auf dem Feld war Boucher. zum anderen war es für die Titans ein Kampfspiel. Zwar führte das Team von Trainer Thomas Krzywinski im ersten Viertel schon mit sieben Zählern, Breitengüßbach kam jedoch immer wieder heran. Vor allem unter dem Korb waren die Gäste stark, holten sich einen Offensiv-Rebound nach dem anderen.

Neben Patrick Rülke, der mit einem Kreuzbandriss mehrere Monate ausfallen wird, musste Thomas Krzywinski auch kurzfristig auf Center Alexander Heide verzichten, der sich im Training am Sprunggelenk verletzt hatte; zudem war Robert Haas angeschlagen. Trotzdem kam sein Team gut ins Spiel, einige Unkonzentriertheiten sorgten aber dafür, dass sich die Titans nie absetzen konnten. Zur Halbzeit stand es 41:41, auch nach drei Vierteln war der Spielstand ausgeglichen.

Im letzten Abschnitt schlug dann die große Stunde von Boucher, der am Ende auf 31 Zähler kam. Auch Jared Benson (19 Punkte) und Andrew Jones (10) punkteten zweistellig. Nach der beschriebenen Energieleistung hatten die Titans bei noch zwei Minuten Spielzeit sechs Zähler Vorsprung. Zwei Unkonzentriertheiten sorgten dafür, dass es noch einmal eng wurde, eine weitere Flugeinlage des besten Mannes auf dem Feld, der zehn seiner 31 Punkte in der letzten Spielminute erzielte, sorgte dann jedoch für die Entscheidung zu Gunsten der Dresdner.

„Natürlich wiegen unsere Ausfälle schwer, aber wir haben diese heute mannschaftlich gut kompensiert. Mit den 20 Defense-Rebounds, die wir an die Güßbacher abgaben, haben wir es selbst unnötig eng gemacht. In einem emotionalen Spiel haben wir diesmal wieder die Nerven behalten.", freute sich Trainer Krzywinski.

In eine erste Fassung des Artikels hatte sich leider ein Tippfehler eingeschlichen. Das Endergebnis lautet natürlich 88:82. Wir bitten um Entschuldigung.

sl

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