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Dresden Titans rutschen in die Play-down-Zone

Niederlage gegen Karlsruhe Dresden Titans rutschen in die Play-down-Zone

Im ersten Spiel nach der Beurlaubung von Trainer Thomas Krzywinski haben die Dresden Titans noch nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Im wie erwartet schweren Duell mit dem Tabellenführer aus Karlsruhe verloren die Dresdner Pro-B-Basketballer klar.

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Dresden. Im ersten Spiel nach der Beurlaubung von Trainer Thomas Krzywinski haben die Dresden Titans noch nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Im wie erwartet schweren Duell mit dem Tabellenführer aus Karlsruhe verloren die am Sonntag einmalig von Co-Trainer Dainius Pleta betreuten Dresdner Pro-B-Basketballer klar mit 80:96 (41:49) und rutschten vom achten auf den neunten Platz im Klassement ab.

Zu Hause konnten die von den Ereignissen der letzten Tage verunsicherten "Titanen" gegen die Badener nicht an die Leistung anknüpfen, die ihnen vor drei Wochen in Karlsruhe noch geglückt war. "Ich habe versucht, die Mannschaft zu motivieren, aber es es hat nicht alles geklappt, was ich ihr gesagt habe", bilanzierte Pleta, ohne näher auf seine Ansprache eingehen zu wollen. Besondere Maßnahmen vor dem letzten Spiel des Jahres habe er aber nicht ergriffen: "Ich hatte ja nur drei Tage. Was soll ich da groß machen?", fragte der Litauer. Er habe nur versucht, jedem Spieler zu vermitteln, dass er an sich glauben soll.

In der Verteidigung aber agierten die Dresdner oft zu konfus, im Angriff fehlte es mitunter am Zusammenspiel. Routinier Andrew Jones punktete zwar so gut wie lange nicht mehr, aber oftmals wollte der US-Amerikaner zu viel und seine Dreierwürfe landeten auf dem Korbrand statt im im Korb. Immerhin trafen vier Dresdner zweistellig, aber gegen die drei Karlsruher Stützen Marcus Smallwood (32 Punkte), Hayden Thomas Lescault (22) und Rouven Roessler (26) war kein Kraut gewachsen. Die zwei Dreier von Lescault und vor allem die vier von Roessler taten richtig weh. Als Dresden im dritten Viertel beim 64:75 noch einmal hoffte, landete Roessler einen ganz besonderen Distanzwurf: "Da sind wir noch mal rangekommen und dann macht der einen Dreier aus neun Metern und bricht uns das Genick", ärgerte sich Titans-Kapitän Philipp Lieser. Unumwunden gab er zu: "Wir haben viel zu viele Punkte zugelassen."

Geschäftsführer Peter Krautwald war ebenfalls enttäuscht, hielt aber auch fest: "Es war ein schwieriges Spiel in einer schwierigen Zeit. Man hat uns die Verunsicherung angemerkt, wir haben in der Defensive einige Dinge nicht so gemacht, wie wir wollten." Es gelte nun nach vorn zu schauen und 2016 besser zu starten. Erste Gespräche mit Trainerkandidaten habe es schon gegeben: "Wir werden in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen." Pleta werde den Job nicht weiter ausüben. "Das war nur für ein Spiel", bestätigte der Litauer.

Beste Dresdner Werfer: Jones 24 Punkte, Simon 14, Krause 11, Sturner 10, Lieser 9.

Jochen Leimert

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