Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresden Titans müssen am Wochenende gleich zweimal ran

Basketball Dresden Titans müssen am Wochenende gleich zweimal ran

Erst geht es nach Erfurt, dann kommt Paderborn: Die Spieler von Trainer Steven Clauss erwartet ein hartes Programm am Wochenende. Der Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga Pro A hofft nichtsdestotrotz, dass er dabei die ersten Punkte einfahren kann. Optimistisch stimmt die Mannschaft, dass Guard Jusuf El Domiaty wieder spielen kann.

Die Dresden Titans hoffen schon am Sonnabend in Erfurt auf ein gutes Spiel und die ersten Punkte.

Quelle: Verein

Dresden. Es hat ein paar Tage gedauert, bis die Dresden Titans die bittere 90:92-Auftaktniederlage gegen die Kirchheim Knights verdaut hatten. „Die Enttäuschung war groß, weil wir die Partie über weite Strecken dominiert und eigentlich besser gespielt haben als Kirchheim. Leider haben wir am Ende zu viele Fehler gemacht und das Spiel verloren. Das tut natürlich weh, wenn man weiß, dass man den Gegner hätte schlagen können“, schaute Trainer Steven Clauss noch einmal auf den vergangenen Sonntag zurück. Nichtsdestotrotz versuchte der Deutsch-Amerikaner sein Möglichstes, um die deprimierte Mannschaft schnell wieder aufzurichten. Das musste er auch, denn an diesem verlängerten Wochenende stehen gleich zwei Spiele für die Titans auf dem Programm. Am Sonnabend müssen die Dresdner um 19 Uhr in Erfurt gegen die Oettinger Rockets aus Gotha antreten, am Tag der Deutschen Einheit empfangen sie in der Margon-Arena die Uni-Baskets aus Paderborn.

Mit den Rockets erwartet die „Titanen“ in der Erfurter Messehalle gleich ein ganz harter Brocken: „Sie haben eine sehr gute Mannschaft, sind stark besetzt – ich zähle sie zum Favoritenkreis“, erklärte Clauss. Die Jugend-Nationalspieler der Rockets wie Power Forward Robert Oehle sind ihm bestens bekannt. Auch Chris Ensminger, den Trainer der Thüringer, kennt der Dresdner Coach schon länger – mit gutem Grund: „Wir sind befreundet.“ So schwer die Aufgabe auch sei: „Die Chance, dort zu gewinnen, halte ich für realistisch. Wir müssen aber ein gutes Spiel liefern.“

Dass es möglich ist, die „Raketen“ am Abheben zu hindern, das haben am vergangenen Wochenende die Chemnitz Niners bewiesen – sie triumphierten knapp mit 74:72 in Erfurt. Eine Überraschung, die auch die Dresdner schaffen wollen: „Trotz unserer Auftaktniederlage stehen wir nicht unter Druck, in Erfurt gewinnen zu müssen. Dennoch werden wir alles geben und versuchen, den Coup von Chemnitz zu wiederholen“, stellte Clauss klar.

In Erfurt kann er wieder auf Guard Jusuf El Domiaty zurückgreifen, der seinen Rückenprobleme auskuriert hat. „Seit Dienstag trainiert er wieder voll mit, er steht zur Verfügung“, freut sich der Trainer. Mit dem ehemaligen Erstliga-Profi greift ein weiterer guter Distanzschütze auf Seiten der Titans ins Geschehen ein. „Er hat uns gegen Kirchheim gefehlt – auch deshalb, weil Daniel Krause nicht seinen besten Tag hatte. Daniel hat zwar gut verteidigt, aber im Angriff aus der Distanz nicht getroffen“, so Clauss. Um Abhilfe zu schaffen, musste er wiederholt R.J. Price auf der Zweierposition einsetzen.

Erleichtert über die Rückkehr El Domiatys ist Clauss vor allem auch deshalb, weil nach der Rückkehr aus Erfurt am Montag gleich das zweite Heimspiel gegen Paderborn ansteht. Dass er in beiden Spielen mehr rotieren lassen kann, ist da umso wichtiger. Einen freien Tag gibt es am Sonntag auch nicht, es wird durchtrainiert, kündigte der Coach an. Gegen die Ostwestfalen wird es auch kein leichtes Spiel, denn Paderborn schickt ein eingespieltes Team ins Rennen.

Gleich sieben Spieler aus dem Vorjahr sind den Westdeutschen treu geblieben. Besonders auf US-Guard Matt Vest, der beim 75:57Auftaktsieg in Baunach mit 20 Punkten, fünf Vorlagen und acht Rebounds glänzen konnte, sollte die Titans-Defense Acht geben. Mit Forward Til Gloger (19 Punkte/5 Rebounds) kehrte zudem ein ehemaliger Paderborner Jugendspieler von der University of Maine zurück. „Paderborn ist schwer auszurechnen, weil viele Situationen über die mannschaftliche Geschlossenheit gelöst werden können“, glaubt Steven Claus. Der Aufsteiger wird also auch im zweiten Heimspiel ihr Bestes geben müssen, um sich eine Siegchance zu erarbeiten.

Von Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr