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Dresden Titans machen aus der Not eine Tugend

Basketball Dresden Titans machen aus der Not eine Tugend

Groß war die Vorfreude der Basketballfans auf das gestern geplante Testspielduell der Dresden Titans gegen die Niners Chemnitz. Doch am Sonnabend sagte der sächsische ProA-Zweitligakontrahent der „Elberiesen“ plötzlich ab. Der Grund: akuter Personalmangel. Sieben verletzte Spieler haben die Chemnitzer zu beklagen.

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Cliff Goncalo (M.) aus der zweiten Vertretung der Titans spielte gegen seine größer gewachsenen Ex-Mannschaftskameraden aus dem ProA-Team.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Groß war die Vorfreude der Basketballfans auf das gestern geplante Testspielduell der Dresden Titans gegen die Niners Chemnitz. Doch am Sonnabend sagte der sächsische ProA-Zweitligakontrahent der „Elberiesen“ plötzlich ab. Der Grund: akuter Personalmangel. Sieben verletzte Spieler haben die Chemnitzer zu beklagen. „Schade, wir wollten den Test gegen die Niners nutzen, um in den Spielrhythmus reinzukommen“, sagt Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald. Stundenlang habe man sich bemüht, kurzfristig einen anderen Gegner aus den oberen Ligen nach Dresden zu holen – erfolglos.

Doch Steven Clauss, der Trainer der Dresdner, machte kurzerhand aus der Not eine Tugend. Er mixte das erste Team der Titans mit der zweiten Vertretung des Vereins und ließ beide Mannschaften in der dennoch mit 600 Zuschauern gefüllten Margon-Arena gegeneinander antreten. Heraus kam ein Offensivspektakel. Das Trainingsspiel endete mit 121:113 und brachte Clauss die augenzwinkernde Erkenntnis, dass die Titans sich nur selbst schlagen können. Daniel Krause tat sich als Korbjäger hervor, der überragende Randal Holt manifestierte seine Rolle als Schlüsselspieler. Mit dem neuen Parkettboden, dessen Bespielbarkeit gestern getestet wurde, seien die Akteure hochzufrieden gewesen. Noch am Abend nach seiner Einweihung wurde der 80000 Euro teure Belag wieder abgebaut.

Alle Fans, die für das Spiel gegen die Niners ein Ticket gekauft haben, wolle der Verein entschädigen. Nun treffen die Titans am Mittwoch auf das Team aus Bernau, das aus der Regionalliga in die ProB aufgestiegen ist. Am Wochenende steht dann der ultimative Härtetest gegen den Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig an.

Von Stefan Schramm

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