Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -2 ° Schneefall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Dresden Titans machen 3000 Zuschauer glücklich

Basketball, 2. Bundesliga Pro B Dresden Titans machen 3000 Zuschauer glücklich

Die Margon-Arena war brechend voll und das schien die Dresden Titans zu beflügeln: Im letzten Heimspiel der Hauptrunde setzten sich die Korbjäger von Trainer Steven Clauss am Sonntag vor 3000 Zuschauern gegen die BIS Baskets aus Speyer mit 113:88 (65:47) durch.

Voriger Artikel
Dresdener Eislöwen lassen Heilbronnern keine Chance
Nächster Artikel
Letzte Playoff-Chance für Dresdner Eislöwen

Daniel Krause versenkt den Ball im Korb der Gäste aus Speyer.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Margon-Arena war brechend voll und das schien die Dresden Titans zu beflügeln: Im letzten Heimspiel der Hauptrunde setzten sich die Korbjäger von Trainer Steven Clauss am Sonntag vor 3000 Zuschauern gegen die BIS Baskets aus Speyer mit 113:88 (65:47) durch. Damit tankte der Tabellenfünfte vor dem Hauptrundenabschluss am 5. März in Nördlingen und den am 19. März beginnenden Playoffs noch einmal kräftig Selbstvertrauen. Gefeiert von den so zahlreich wie noch nie erschienen Zuschauern tanzten die „Titanen“ nach Spielende im Kreis um ihren Coach, der den Fans freudig applaudierte.

Clauss hatte allen Grund, mit seinen Jungs zufrieden zu sein, denn sie brannten gegen die Kellerkinder vom Rhein offensiv ein Feuerwerk ab. Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig, bis auf Bryan Nießen und Junior Nils Niendorf konnten alle Dresdner Akteure Korberfolge feiern. An der Spitze stand diesmal Daniel Krause, der den Gästen vor allem mit seinen Distanzwürfen arge Probleme bereitete. Allein fünf von acht Dreier-Versuchen des gebürtigen Niedersachsen fanden ihr Ziel. „Heute hatte ich ein ganz gutes Händchen: Die ersten zwei, drei Würfe waren drin, dann klappten die anderen auch“, strahlte Krause, der sich durch die Kulisse enorm angestachelt fühlte: „Es ist supergeil, wenn man so eine Unterstützung im Rücken hat.“ Insgesamt kam er schließlich auf 25 Zähler – sein bisher bestes Ergebnis in einem Spiel, seit er im vergangenen Sommer nach Dresden kam.

Die Sachsen waren den abstiegsbedrohten Westdeutschen in nahezu allen Belangen überlegen, dennoch fand Clauss ein Haar in der Suppe: „In der Verteidigung hatten wir einige Sorgen heute. Da sind Dinge passiert, die mir nicht so gefallen haben. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass das jetzt geschieht, wo es um nichts mehr geht. Jetzt können wir noch dran arbeiten, bevor es in den Playoffs noch viel enger wird.“

Clauss nutzte gegen die klar unterlegenen Speyrer aber auch die Gelegenheit, alle seine Spieler einzusetzen: „Bryan Nießen oder Cliff Goncalo haben etwas länger gespielt, als es in engeren Spielen der Fall wäre. Auch Nils Niendorf hat seine Chance bekommen“, sagte der Coach. Er wollte allen Selbstvertrauen geben, denn in den Playoffs hat er mit der Mannschaft noch viel vor.

Beste Dresdner Werfer: Krause 25, Sturner 19, Holt, Nagora je 16, Jones 14.

Von Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr