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Dresden Titans im Playoff-Spiel zum Siegen verdammt

Achtelfinalpartie gegen Rostock könnte Saisonende bedeuten Dresden Titans im Playoff-Spiel zum Siegen verdammt

Durch die Auftaktniederlage im ersten Playoff-Achtelfinale müssen die Dresden Titans im Rückspiel am Ostersonntag (Tipp-Off: 18 Uhr) in der Margon-Arena gewinnen, wollen sie doch ein drittes Entscheidungsmatch erzwingen und die verfrühte Sommerpause abwenden.

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Quelle: Archiv DNN

Dresden.  Den Dresden Titans stand am vergangenen Sonnabend die Enttäuschung nach der knappen 88:91-Pleite bei den Rostock Seawolves im ersten Playoff-Achtelfinale ins Gesicht geschrieben. Durch die Auftaktniederlage in der „Best-of-Three-Serie“ müssen die Dresdner Korbjäger im Rückspiel am Ostersonntag (Tipp-Off: 18 Uhr) in der Margon-Arena gewinnen, wollen sie doch ein drittes Entscheidungsmatch erzwingen und die verfrühte Sommerpause abwenden. Zu Hause konnten die „Titanen“ unter Head-Coach Steven Clauss bereits einige Basketballspektakel feiern. Ein weiterer Mut-Macher ist die Tatsache, dass Top-Scorer Randal Holt wieder dabei sein wird.

Holt, der vor kurzem erst von der 2. Basketball-Bundesliga als „ProB-Spieler des Monats Februar“ ausgezeichnet wurde, hatte in Rostock noch wegen einer Sprunggelenksverletzung aussetzen müssen. Ein herber Verlust, denkt man an die Leistungen des Point Guards in den vergangenen Wochen. Doch das Team um Kapitän Philipp Lieser zeigte im ersten Spiel eine gute Vorstellung. So punkteten fünf Spieler zweistellig, „Scharfschütze“ Daniel Krause gelangen 22 Punkte. „Auch ohne Randal haben wir eine gute Leistung gezeigt. Nur in der zweiten Halbzeit ist uns ein wenig die Kraft ausgegangen“, erklärt Titans-Coach Steven Clauss.

Der Matchwinner war ganz klar Rostocks Matthew Hunter. Dem US-Amerikaner gelangen überragende 36 Punkte. Fast 40 Prozent der Treffer für das Ostsee-Team gingen auf sein Konto. „Die Seawolves haben so gespielt, wie wir es erwartet haben. Gerade Hunter konnten wir zum Ende hin nicht mehr bremsen. Wenn Randal gesund ist, besitzen wir einen Spieler mit ähnlichem Kaliber. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass wir gewinnen und Rostock somit in das Entscheidungsspiel zwingen werden“, so Clauss weiter.

Der Staffelvierte der ProB-Nord zeichnete sich in der laufenden Saison durch eine ausgeglichene, offensivstarke Mannschaft aus. Neben der Verteidigung von Hunter kommt mit André Murillo (13 Punkte/8 Rebounds) ein weiteres hartes Stück Arbeit auf die Titans-Defense zu. Der 2,01 Meter große Forward kann auch die Position des Centers einnehmen und definiert sich wie die gesamte Gastmannschaft über seine physische Spielweise. Das deutsche Duo um Sven Hellmann und Kapitän Tim Vogt dürfte den „Elberiesen“ noch aus der Vorsaison, als den „Titanen“ ein Sieg beim damaligen Tabellenführer gelang, bestens bekannt sein.

Von Gert Küchler

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