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Dresden Titans hoffen auf ein Feuerwerk wie gegen Leipzig

Dresdner erwarten Aufsteiger aus Elchingen Dresden Titans hoffen auf ein Feuerwerk wie gegen Leipzig

Der Auftakt ins neue Jahr war verheißungsvoll, das erste Heimspiel unter dem neuen Coach Steven Clauss endete mit einem 118:79-Feuerwerk gegen Leipzig. Eine Woche später aber setzte es für die Dresden Titans in Saarlouis einen herben Dämpfer.

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Dresdens Neuzugang Randal Holt trumpfte in seinem ersten Heimspiel für die Titans gegen Leipzig ganz groß auf. Gelingt ihm das auch am Sonntag?

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Der Auftakt ins neue Jahr war verheißungsvoll, das erste Heimspiel unter dem neuen Coach Steven Clauss endete mit einem 118:79-Feuerwerk gegen Leipzig. Eine Woche später aber setzte es für die Dresden Titans in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B beim Abstiegskandidaten in Saarlouis einen herben Dämpfer. Wie gut sich die "Titanen" von der ärgerlichen 72:84-Niederlage erholt haben, das wollen sie am Sonntag (16 Uhr) in eigener Halle gegen den Aufsteiger aus Elchingen beweisen.

Die Niederlage im Saarland hat Clauss abgehakt. "Wir haben nach neun Stunden im Bus einfach nicht gut getroffen, sind in der ersten Halbzeit nicht so frisch raus gekommen. Außerdem hat der Gegner ein gutes Spiel gemacht. Keine Frage - das wird am Sonntag wieder anders aussehen, wenn wir zu Hause spielen. Wir wollen am besten da anknüpfen, wo wir gegen Leipzig aufgehört haben", sagte der 58-Jährige am Freitag. Der Deutsch-Amerikaner war mit der Trainingswoche rundum zufrieden: "Die Mannschaft hat super trainiert, wir haben sehr hart gearbeitet. Alle sind optimistisch, alle waren enttäuscht über die letzte Niederlage und wollen das wiedergutmachen." Trotz sibirischer Kälte sind alle seine Spieler gesund und einsatzbereit.

Gegen den Tabellenvierten aus Elchingen, einer Gemeinde aus dem schwäbischen Landkreis Neu-Ulm, wird es sicher kein Spaziergang für die Dresdner, obwohl die "Elche" bei Spielbeginn ihre längste Auswärtsfahrt der Saison in den Beinen haben werden und zuletzt daheim das Derby gegen Nördlingen mit 76:84 verloren. Als Neuling präsentierten sie sich bisher mit acht Siegen bei sieben Niederlagen aber sehr ordentlich und rangieren in der Tabelle dort, wo die Titans zu Saisonbeginn hin wollten. "Das wird eine weitere schwere Herausforderung. Die Elchinger sind ein ambitionierter Klub, was allein die Tatsache beweist, dass ihre Mannschaft zunächst mit vier US-Amerikanern besetzt wurde und sie zuletzt nach einer Verletzungsmisere mit Kevin Wysocki und Arber Talej noch zwei Spieler nachverpflichtet haben", meint Clauss.

Übergroßen Respekt verspüren die Dresdner aber schon allein deshalb nicht, weil sie die Scan-Plus-Baskets im Hinspiel mit 81:79 schlagen konnten. Max Jentzsch drehte die Partie am 14. November mit einem Korbleger in den letzten Sekunden zu Gunsten der Sachsen. Hinzu kommt, dass die Schwaben ein paar personelle Sorgen haben: Routinier Ed Williams konnte wegen Knieproblemen teilweise nicht mittrainieren, Combo-Guard Filmore Beck war krank und Forward Markus Bretz pausiert wegen eines Muskelfaserrisses. Trainer Dario Jerkic ficht das freilich wenig an: "Das Verletzungspech zieht sich schon die ganze Saison durch - die Situation ist nicht neu", sagte der Kroate.

In seinem Team stehen immer noch genügend gute Leute: Zu beachten sind besonders Guard Lorne Jackson (15,8 Punkte/5,2 Rebounds pro Spiel) und die Forwards Thomas Spagnolo (14/8,6) und Bryan Butler (11,7/7,7). Im Dezember kam noch Kevin Wysocki hinzu. Der Bruder des ehemaligen deutschen Nationalspielers, Konrad Wysocki (derzeit in Crailsheim aktiv), glänzte bislang mit guten 13,6 Punkten und 3,4 Assists pro Partie.

Jochen Leimert

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