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Dresden Titans halten Partie gegen Weißenhorn lange offen

Dresden Titans halten Partie gegen Weißenhorn lange offen

Es sah lange danach aus, als ob die Dresden Titans ihrem Ruf als "Zweitplatzierten-Schreck" in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B gerecht wer-den würden. Schon im November schockten die "Titanen" den damaligen Tabellenzweiten aus Hanau in der heimischen Margon-Arena.

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Titans-Kapitän Jason Boucher ist enttäuscht, Robert Zobel spricht ihm Trost zu.

Quelle: M. Rietschel

Bis fünf Minuten vor Schluss führten die "Elberiesen" auch diesmal in einem spannenden Sonntagnachmit-tag-Spiel gegen die Youngstars aus Weißenhorn. Aber am Ende entschieden die Gäste aus Süddeutschland die Partie mit etwas mehr Cleverness zu ihren Gunsten und gewannen sie mit 90:81.

Auch gleich zu Beginn des Spiels sah es nicht ganz so gut aus für die Hausherren. Mit 0:6 im Rückstand erzielten die Titans ihre ersten Punkte erst nach zweieinhalb Minuten. In der Folge legten die Schützlinge von Trainer Thomas Krzywinski dann aber gehörig zu und konnten so mit einem 7:0-Run zum Stand von 18:19 bis zum Ende des ersten Viertels aufschließen. Mitte des zweiten Viertels gelang dann endlich der erste Einstand und fast zeitgleich die erste Führung zum 29:28 für die engagierter auftretenden Gastgeber. Mit einem typischen Titans-Lauf konnte der Vorsprung sogar bis auf sieben Punkte ausgebaut werden. Aber individuelle Fehler ließ Weißenhorn wieder herankommen. Knapp ging es deshalb mit einer 41:40-Führung in die Halbzeit.

Auch danach ging es spannend weiter. Durch eine Schwächephase in der Defense gaben die "Elberiesen" die Führung zunächst aber wieder ab. Mit einem Dreier als "Buzzerbeater" von Jason Boucher konnten die Titans dann jedoch entscheidend zum 65:67 verkürzen.

Im vierten Viertel eroberten die Dresdner sich dann mit einem sensationellen 8:0-Run zum 70:67 die Führung zurück. Den ganzen letzten Spielabschnitt standen deshalb die Zuschauer in der Margon-Arena. Aber damit nicht genug. Der Aufsteiger baute seinen Vorsprung sogar noch auf sechs Punkte aus. Doch Weißenhorn konterte dies ebenfalls mit einem 8:0-Lauf.

"Man hat in dieser Phase gesehen, warum die Youngstars da oben stehen. Ihre Führungsspieler reagieren selbst in solchen Situation abgeklärt auf einen Lauf, wie wir ihn hatten", so Dresdens Headcoach Thomas Krzywinski. Ein letztes Leuchtfeuer sendete Andrew Jones mit seinem Dreier zum 80:79. Aber der Tabellenzweite ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. "Als Aufsteiger müssen wir über die gesamte Spielzeit aggressiv und hellwach sein und genau diesen Biss aus dem Training in jeder Situation leben," zeigte sich Vize-Kapitän Robert Haas nach dem Spiel enttäuscht. Johannes Preißiger Beste Titans-Werfer: Jason Boucher 16 Punkte, Alex Heide 14, Andrew Jones 14

Weißenhorns Punktbeste: Myles Hesson (34), Till-Joscha Jönke (21), Kay Gausa (17)

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2013

Johannes Preißiger

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