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Dresden Titans gewinnen gegen Herten mit 77:67 und treffen nun in den Playoffs auf Karlsruhe

Dresden Titans gewinnen gegen Herten mit 77:67 und treffen nun in den Playoffs auf Karlsruhe

Mit einem ungefährdeten 77:67-Erfolg gegen die Hertener Löwen haben die Dresden Titans zum Abschluss der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Nord Platz vier verteidigt.

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Titans-Kapitän Philipp Lieser (2.v.l.) wird von Hertens DeShaun Cooper (l.) und Sven Jeuschede eingekreist.

Quelle: Sebastian Schubert

Damit sicherten sie sich wie erhofft das Heimrecht im ersten und möglicherweise dritten Spiel gegen die BG Karlsruhe, die in der Südstaffel als Fünfter einkam und nun erster Playoff-Gegner der Dresdner sein wird.

Während die Badener am letzten Liga-Spieltag bei den Dragons Rhöndorf klar mit 72:95 verloren, konnten die Titans vor 1187 Zuschauern in der Margon-Arena noch einmal Selbstvertrauen tanken. Gegen die Hertener begannen sie stark und führten schnell 22:7. Zur Halbzeit stand es 37:23 - und die Fans konnten sich entspannt mit Bier und Bratwurst in den Händen auf die letzten beiden Viertel freuen. Das Dresdner Feuerwerk verlor aber zunehmend an Glanz, was Trainer Thomas Krzywinski nicht gerade begeisterte: "Wir waren schon sehr zufrieden mit der ersten Hälfte. Sehr ärgerlich, dass wir das nicht bis zum Ende durchgebracht haben. So war es kein ganz klarer Sieg." Aufbauspieler Bryan Nießen war dennoch zufrieden: "Wir sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen, weil wir wussten, dass wir gewinnen mussten, um das Heimrecht für die Playoffs klarzumachen. Das haben wir geschafft."

Kapitän Philipp Lieser meinte: "Wir haben vom ersten bis zum dritten Viertel gut gespielt, danach haben wir den Sieg verwaltet." Dass er selbst ohne Punkte blieb, dafür aber mit drei Fouls in die Statistik einging, war für ihn kein Problem: "Die Hertener haben sich sehr auf mich konzentriert, sie standen zu dritt oder zu viert in der Zone und haben darauf gewartet, dass ich dahin komme. Da habe ich zu Mitspielern gepasst, die besser postiert waren: Kevin, Damon oder Max haben davon profitiert." Natürlich habe er auch "ein paar Dinger nicht getroffen, aber das passiert", so Lieser. Er freut sich nun auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Karlsruhe: "Ich habe da gespielt, als ich in der Pro A aktiv war und kenne noch ein paar Spieler."

Krzywinski hätte lieber gegen die Würzburger Reserve gespielt, denn deren Trainer Sören Zimmermann ist ein Dresdner und mit ihm befreundet. Vor allem aber hätte er die Franken vorgezogen, "weil das die einfachere Partie gewesen wäre, denn als Zweitvertretung sind sie eine Ausbildungsmannschaft und wären nicht mit voller Kraft angetreten".

Gegen den Pro-A-Absteiger aus Karlsruhe wird es am Sonntag (16 Uhr) sicher schwerer. Dass Center Max von der Wippel im vierten Viertel gegen Herten ein umstrittenes disqualifizierendes Foul kassierte und wahrscheinlich gesperrt ist, macht die Aufgabe auch nicht gerade leichter.

Punktbeste Titans: Butler 18, Aud, Tyrna je 12, Jentzsch 11, Nießen 8.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.03.2015

Jochen Leimert

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