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Dresden Titans gewinnen das Ostduell gegen die Otto Baskets Magdeburg mit 70:60

Dresden Titans gewinnen das Ostduell gegen die Otto Baskets Magdeburg mit 70:60

Auswärts haben sie in dieser Saison noch kein einziges Punktspiel für sich entscheiden können, aber auf ihre Heimstärke können sich die Dresden Titans verlassen.

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Damon Smith (r.) war wieder einmal eine der großen Stützen im Team der Dresdner. Hier wirft er vor dem Magdeburger Joseph Buck.

Quelle: M. Rietschel

Gestern feierten die Schützlinge von Trainer Thomas Krzywinski vor 874 Zuschauern in der Margon-Arena beim 70:60 (32:27) über die Otto Baskets ihren vierten Heimsieg in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga Pro B.

Und wieder war es eine Mannschaft aus dem Osten, die in Dresden Federn lassen musste: Nach den Stahnsdorfern, den Sandersdorfern und zuletzt den Leipzigern fuhren nun die Magdeburger ohne Punkte wieder nach Hause. Nur die 70:85-Niederlage Mitte Oktober gegen die Rostock Seawolves schmälert die Heimbilanz der ansonsten mit zwei völlig verschiedenen Gesichtern auftretenen "Titanen".

Anders als am Wochenende zuvor beim 47:59 in Recklinghausen konnte sich der Coach am Sonntag über seine Truppe freuen: "Wir haben uns heute sehr gut bewegt und vor allem in der Defense bis auf ein paar Kleinigkeiten gute Arbeit geleistet. Das Magdeburgs Chris Frazier ein guter Spieler ist, hat er heute mit 26 Punkten abermals unter Beweis gestellt. Doch bei uns konnten im Gegenzug vier Spieler im doppelten Bereich punkten."

Der Start in das Match verlief aus Sicht der Gastgeber nach Maß. Kapitän Philipp Lieser machte gleich die ersten Punkte und nach fünf Minuten führten die Sachsen bereits mit neun Zählern - und das, obwohl Magdeburg sehr eng am Gegner verteidigte. Damon Smith konnten sie aber nicht halten, der US-Amerikaner erzielte in den ersten fünf Minuten 10 Punkte.

Die Magdeburger fanden dennoch immer wieder einen Weg durch Dresdens Defense. Im zweiten Viertel gerieten die Titans so erstmals in Rückstand (23:25). Ein 8:0-Run der Gäste sollte aber der letzte an diesem Nachmittag sein. Dresdens Korbjäger nahmen das Heft des Handelns nun wieder in die eigenen Hände und nutzten die Abschlussschwäche der Otto Baskets, um sich ein Punktepolster zu erarbeiten.

Es war Center Max von der Wippel, der im Zusammenspiel mit Jaroslav Tyrna (15 Punkte/10 Rebounds) nach ei- nem Foul sogar das Drei-Punkte-Spiel perfekt machen konnte. "Unser drittes Viertel war heute bärenstark. Wir ha- ben selber gut gepunktet und zudem wenig zugelassen, so dass Magdeburg kaum zu Punkten kam und wir uns absetzen konnten. Diesen Schwung haben wir mit ins letzte Viertel genommen", sagte von der Wippel nach dem Match.

Krzywinski ist froh, dass es in der Margon-Arena "flutscht": "Die Heim- erfolge tun uns nicht nur mit Blick auf die Tabelle gut, sondern geben uns Selbstvertrauen. Wichtig wird sein, nun dieses Selbstvertrauen endlich auch auswärts auf das Parkett zu bringen."

Punktbeste Dresdner: Smith (18 Punkte), Tyrna 15, Lieser/Butler je 10.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.12.2014

Jochen Leimert / Gert Küchler

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